Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof an Gustav-Zech-Stiftung
Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung
Aldi Süd hat sich darauf verständigt, sein Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung zu veräußern. Der Deal markiert einen Strategiewechsel des Handelskonzerns, der sich künftig stärker auf sein Kerngeschäft – den Lebensmitteleinzelhandel – konzentrieren will. Das seit den 1970er-Jahren im Besitz von Aldi Süd stehende Hotel soll unter der bisherigen Führung weiterbetrieben werden, sofern die Kartellbehörden dem Verkauf zustimmen.
Der Öschberghof gehört seit fast fünf Jahrzehnten zum Portfolio von Aldi Süd. Das in den mittleren 1970er-Jahren erworbene Haus erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 30,7 Millionen Euro. Trotz der soliden wirtschaftlichen Leistung trennt sich das Unternehmen nun im Rahmen umfassender Kostensenkungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen von dem Objekt.
Der Käufer, die Zech Gruppe, bringt langjährige Erfahrung in der Hotellerie mit. Laut Vereinbarung bleibt der Betrieb des Hotels vorerst unverändert. Der aktuelle Geschäftsführer, Michael Artner, soll das Haus auch unter neuer Trägerschaft weiterleiten.
Bevor der Verkauf vollzogen wird, muss die Transaktion noch die wettbewerbsrechtliche Prüfung bestehen. Aldi Süd begründet den Schritt mit der Straffung des Geschäftsmodells und der Priorisierung der Supermarktkette gegenüber nicht zum Kerngeschäft zählenden Beteiligungen wie Luxushotels.
Bei Genehmigung wird der Öschberghof unter der neuen Eigentümerschaft wie gewohnt weitergeführt. Die Gustav-Zech-Stiftung übernimmt damit ein etabliertes Haus mit stabilen Erträgen. Für Aldi Süd unterstreicht der Verkauf das Bekenntnis zur Fokussierung auf den Einzelhandel statt auf diversifizierte Investitionen.






