Apotheken protestieren am 23. März 2026 für bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne
Caren PaffrathApotheken protestieren am 23. März 2026 für bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne
Apotheken in ganz Deutschland bereiten sich auf einen Protesttag am 23. März 2026 vor. In Berlin, Düsseldorf, Hannover und München sind Kundgebungen geplant, zu denen Apothekenbesitzer und die Verbände der Apotheker aufgerufen haben. Mit der Aktion fordern sie von der Politik höhere Vergütungen und bessere Arbeitsbedingungen.
Bei dem Protest handelt es sich nicht um einen Streik, sondern um eine koordinierte Demonstration. Die Apothekenleiter entscheiden selbst, ob sie ihre Betriebe für den Tag schließen. Mitarbeiter in geschlossenen Apotheken erhalten weiterhin ihren Lohn und können nicht gezwungen werden, an den Kundgebungen teilzunehmen oder ausgefallene Stunden nachzuarbeiten.
Für Patienten bleibt die Versorgung mit Medikamenten gesichert: Notdienstapotheken bleiben geöffnet und stellen die grundlegende Betreuung während des Protests sicher.
Obwohl keine genauen Teilnehmerzahlen bekannt sind, geht die Initiative von der ABDA, dem Bundesverein der Deutschen Apothekerverbände, aus. Arbeitgeber dürfen ihren Angestellten alternative Aufgaben zuweisen, falls die Apotheke schließt – die Teilnahme an den Demonstrationen bleibt jedoch freiwillig.
Im Mittelpunkt der Proteste stehen Forderungen nach fairer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen in der Branche. Die Apothekeninhaber behalten die volle Entscheidungshoheit über mögliche Schließungen, während die Rechte der Mitarbeiter gewahrt bleiben. Dank des Notdienstes werden die Auswirkungen auf Patienten begrenzt bleiben.