27 March 2026, 06:12

Bergische Städte bündeln Kräfte für bessere Seniorenpolitik bis 2028

Schwarz-weiß-Bild eines Gebäudes auf der rechten Seite mit Fußgängern auf der Straße davor und Text auf der linken Seite, der "Bevölkerungsalterung und die Stabilisierungsrolle der Fiskalpolitik" lautet.

Bergische Städte bündeln Kräfte für bessere Seniorenpolitik bis 2028

Vertreter lokaler Behörden und führende Repräsentanten aus der gesamten Bergischen Region sind zusammengekommen, um die Zusammenarbeit in der Alterspolitik zu stärken. Im Mittelpunkt der Gespräche standen gemeinsame Herausforderungen wie Barrierefreiheit, digitale Teilhabe und die Förderung eines selbstständigen Lebens im Alter. Zudem wurden die Pläne für den nächsten Bergischen Seniorentag in Wuppertal finalisiert, der für April 2028 angesetzt ist.

Beim jüngsten Treffen der Bergischen Runde präsentierten Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen aktuelle Entwicklungen in der Seniorenarbeit ihrer Kommunen. Viele berichteten von ähnlichen Problemen, insbesondere bei der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie dem Bedarf an flexiblen Zahlungsmöglichkeiten – sowohl digital als auch klassisch.

Die Gruppe einigte sich darauf, die Zusammenarbeit fortzusetzen, Ideen auszutauschen und die Politik für ältere Bürgerinnen und Bürger besser abzustimmen. Jürgen Axel Seeh übernimmt nun die Leitung der Vorbereitungen für den Seniorentag 2028 in Wuppertal, der sich schwerpunktmäßig mit Prävention befassen wird.

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Unterdessen führt Radevormwald eine groß angelegte Befragung mit rund 3.000 älteren Menschen durch. Die Ergebnisse sollen in die regionale Seniorenpolitik einfließen. In Baden-Württemberg hat der Landesseniorenrat BW bereits das Projekt "Stark im Land – Generationen verbinden" gestartet, das Generationen durch Veranstaltungen, Auszeichnungen und lokale Partnerschaften zusammenbringt. Es umfasst eine Wissensplattform, von Senioren geleitete Mitmachkurse sowie Modellprojekte an vier Standorten mit Nachhaltigkeitsbewertung.

Das nächste Treffen der Bergischen Runde ist für den 21. Mai 2026 geplant. Zudem wurden Seniorenbeiräte als wichtige Schnittstelle zwischen Kommunalpolitik und älteren Bürgern hervorgehoben.

Die Bergische Runde wird ihre gemeinsamen Anstrengungen zur Verbesserung der Angebote für ältere Menschen fortsetzen. Der Seniorentag 2028 in Wuppertal bietet eine weitere Gelegenheit, zentrale Themen wie Prävention und selbstbestimmtes Leben zu behandeln. Umfragen, generationenübergreifende Projekte und die kontinuierliche Zusammenarbeit sollen zu inklusiveren und unterstützungsstärkeren Gemeinden beitragen.

Quelle