01 May 2026, 04:11

Brandenburg plant Verbot gefährlicher Exoten – Löwen, Giftschlangen und Co. betroffen

Ein Buchumschlag mit Illustrationen von Wildtieren wie einem Reh und einem Kaninchen, mit sichtbarem Text auf dem Papier.

Brandenburg plant Verbot gefährlicher Exoten – Löwen, Giftschlangen und Co. betroffen

Die Landesregierung Brandenburgs plant schärfere Regeln für die Haltung gefährlicher Tiere. Der Vorstoß folgt auf jahrelange Bedenken wegen des unkontrollierten Besitzes exotischer Tiere wie Großkatzen, Giftsinnen oder Skorpione. Ein Gesetzentwurf zielt nun darauf ab, die Zucht, den Handel und die private Haltung dieser Arten in den meisten Fällen zu verbieten.

Der Druck auf strengere Kontrollen nahm zu, nachdem vor einigen Jahren eine angebliche Löwen-Sichtung in Kleinmachnow gemeldet worden war. Später fanden die Behörden keine Beweise für das Tier, doch der Vorfall machte die Lücken in den aktuellen Vorschriften deutlich. Derzeit unterliegen der Erwerb vieler exotischer Arten kaum einer Aufsicht, und die Haltungsbedingungen werden oft nicht überprüft.

Das geplante Gefahrtiergesetz soll sowohl den Besitz als auch den Handel regeln. Nach den neuen Bestimmungen wäre die Haltung gefährlicher Tiere nur noch in Ausnahmefällen erlaubt. Halter müssten vor einer Genehmigung Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und eine Haftpflichtversicherung nachweisen.

Die Ausarbeitung des Gesetzes bleibt ein komplexes und laufendes Vorhaben. Das Kabinett feilt noch an den Details, doch das Ziel ist klar: strengere Kontrollen, um Risiken für die öffentliche Sicherheit und das Tierwohl zu verhindern.

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Sollte das Gesetz verabschiedet werden, markiert es eine deutliche Wende in Brandenburgs Umgang mit exotischen Haustieren. Die private Haltung vieler gefährlicher Arten würde damit effektiv enden, mit nur wenigen Ausnahmen. Zudem erhielten die Behörden erweiterte Befugnisse, um die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen und durchzusetzen.

Quelle