Callum Turners Rosenstrauch-Schnitt polarisiert bei der Berlinale-Premiere
Stjepan HeinrichCallum Turners Rosenstrauch-Schnitt polarisiert bei der Berlinale-Premiere
Callum Turners neuer Film Rosenstrauch-Schnitt feierte am Wochenende auf der Berlinale Premiere
Die beißende Satire, inszeniert von Karim Aïnouz, begleitet vier wohlhabende amerikanische Geschwister, die mit Einsamkeit, geerbtem Reichtum und zerbröckelnden Familienbanden kämpfen. Turner erschien zur Veranstaltung mit seiner Verlobten, Dua Lipa, die mit einem überraschenden Auftritt auf dem roten Teppich für Aufsehen sorgte.
Im Mittelpunkt des Films steht eine zerrüttete Familie, die unter der Last lange verborgenen Lügen zerbricht. Aïnouz, bekannt für seine Auseinandersetzung mit Begierde, Macht und Gewalt in intimen Settings, knüpft damit an frühere Werke wie Motel Destino und Firebrand an. Die Zusammenarbeit mit der Kamerafrau Hélène Louvart verleiht dem Film visuelle Präzision und verbindet scharfe Gesellschaftskritik mit eindrucksvollen Bildern.
Bei der Premiere zogen Turner und Lipa mit ihren stilvollen Outfits alle Blicke auf sich: Sie trug ein zartes, durchsichtiges Spitzenkleid, während er sich für einen schlichten braunen Anzug entschied. Ihr Auftritt markierte zugleich eine persönliche Note – eine frühe Valentinsfeier mitten im beruflichen Rahmen.
Während der Pressekonferenz sah sich Turner mit Fragen zu Gerüchten konfrontiert, er könne der nächste James Bond werden. Schauspieler Tracy Letts entspannte die Stimmung mit dem Scherz, er sei der eigentliche Kandidat – und lenkte damit von den Spekulationen ab.
Die Premiere von Rosenstrauch-Schnitt unterstrich sowohl Turners schauspielerische Bandbreite als auch Aïnouz' unverwechselbaren Regieansatz. Mit seinen Themen Reichtum und familiärer Verfall fügt sich der Film nahtlos in das wachsende Werk des Regisseurs ein. Turners Auftritt mit Lipa auf dem roten Teppich hingegen sorgte noch lange nach der Vorführung für Gesprächsstoff – bei Fans wie Medien gleichermaßen.
Rosenstrauch-Schnitt Competes for Berlinale's Top Prize
The film is competing for the Golden Bear at the Berlin International Film Festival, a prestigious award not mentioned in the original report. This adds significant context to the premiere's stakes. The film's inclusion in the competition highlights its critical importance at the event.






