Cancom 2025: Weniger Umsatz, aber mehr Profit und Digitalisierungsoptimismus
Heinz-Walter Koch IICancom 2025: Weniger Umsatz, aber mehr Profit und Digitalisierungsoptimismus
Cancom veröffentlicht Geschäftszahlen für 2025: Leichter Umsatzrückgang, aber steigende Profitabilität
Der IT-Dienstleister Cancom hat seine Finanzzahlen für das Jahr 2025 vorgelegt – mit einem leichten Rückgang beim Gesamtumsatz, aber einer verbesserten Rentabilität. Der Konzernumsatz sank um 1,7 % auf 1,71 Milliarden Euro, während der Rohertrag auf 697 Millionen Euro stieg. Trotz der Herausforderungen zeigt sich das Unternehmen optimistisch für das Wachstum in Digitalisierungsprojekten.
Der Gesamtumsatz der Cancom-Gruppe belief sich 2025 auf 1,71 Milliarden Euro und lag damit unter den 1,74 Milliarden Euro des Vorjahres. Der Rückgang ist unter anderem auf ein Minus von 3,7 % im Deutschlandgeschäft zurückzuführen, das auf 1,09 Milliarden Euro sank. Dagegen entwickelte sich das internationale Geschäft positiv und wuchs um 3,2 % auf 622,1 Millionen Euro.
Der Rohertrag verbesserte sich leicht von 694 Millionen Euro (2024) auf 697 Millionen Euro (2025). Das operative EBITDA lag bei 38,9 Millionen Euro, wobei hier einmalige Restrukturierungskosten eingerechnet sind.
Für das Jahr 2026 rechnet Cancom mit einem Umsatz zwischen 1,75 und 1,85 Milliarden Euro. Vorstandschef Rüdiger Rath betonte, dass die Kerndigitalisierungsprojekte stabil bleiben dürften, gestützt durch eine starke strukturelle Nachfrage. Auch Wettbewerber wie Bechtle und Computacenter prognostizieren für das kommende Jahr Wachstum.
Die Bilanz für 2025 fällt gemischt aus: zwar ein niedrigerer Umsatz, aber ein höherer Rohertrag. Die Strategie der Fokussierung auf Digitalisierung und internationale Expansion scheint sich auszuzahlen. Mit einer positiven Prognose für 2026 erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum in einem wettbewerbsintensiven Markt.






