07 April 2026, 10:12

Collien Fernandes wirft Christian Ulmen digitale Gewalt vor – Staatsanwaltschaft ermittelt

Gelblicher Zeitungsausschnitt mit schwarzer Tinte, Überschrift "Semanario Repúblicano Democrático Federal", das Wort "Diskussion" leicht zerknittert mit Zeichen häufiger Benutzung.

Collien Fernandes wirft Christian Ulmen digitale Gewalt vor – Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Schauspielerin Collien Fernandes hat ihren Ex-Mann, Christian Ulmen, öffentlich der digitalen Gewalt beschuldigt. Die Vorwürfe haben nun zu einem Strafverfahren geführt – die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat Ermittlungen zu den Anschuldigungen eingeleitet.

Der Medienanwalt Christian Schertz, der Ulmen vertritt, kritisiert die Berichterstattung großer Sender und Verlage scharf. Er wirft ihnen Vorurteile in der Darstellung vor und kündigte rechtliche Schritte gegen den Spiegel wegen dessen Berichterstattung an. Der Streit eskalierte, nachdem die NDR- und ARD-Talkshow Caren Miosga Fernandes gemeinsam mit Bundesjustizministerin Stefanie Hubig zu dem Fall eingeladen hatte. Schertz warf dem Format einseitige Berichterstattung vor und behauptete, Ulmens Perspektive sei ausgeblendet worden. Er gab an, selbst an einer Teilnahme interessiert gewesen zu sein, sei von der Redaktion jedoch abgelehnt worden.

Das Team der Caren Miosga-Redaktion wies die Vorwürfe zurück und betonte, die Berichterstattung entspreche den Standards eines verantwortungsvollen Journalismus. Man habe die gesellschaftspolitische Relevanz digitaler Gewalt hervorgehoben und Ulmens Unschuldsvermutung während der gesamten Diskussion gewahrt.

Schertz bestreitet zudem, dass Ulmen an der Erstellung oder Verbreitung von Deepfake-Videos beteiligt gewesen sei – ein Vorwurf, der im Zusammenhang mit den weiteren Anschuldigungen steht. Unterdessen prüfen die Ermittler weiterhin Fernandes' Aussagen; damit sind die offiziellen Strafverfahren gegen Ulmen eingeleitet.

Neben der Kritik an der Talkshow kündigte Schertz rechtliche Schritte gegen den Spiegel an. Er wirft dem Magazin vor, unausgewogen und reputationsschädigend über Ulmen berichtet zu haben.

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Der Fall lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema digitaler Missbrauch, wobei Prominente und Rechtsexperten die Entwicklungen genau verfolgen. Beide Seiten bleiben in ihren Positionen unnachgiebig, während die Ermittlungen voranschreiten.

Der juristische Streit hat nun begonnen: Die Staatsanwaltschaft Itzehoe sichtet die Beweislage. Schertz' geplante Klagen gegen den Spiegel und seine Kritik an der Talkshow erhöhen die Komplexität des Konflikts.

Während sich der Fall weiterentwickelt, bleibt der Fokus auf den Vorwürfen, den laufenden Ermittlungen und der grundsätzlichen Debatte über die Medienverantwortung in prominenten Streitfällen.

Quelle