Deutsche lehnen höhere Rente mit 67 deutlich ab – Umfrage zeigt klare Ablehnung
Stjepan HeinrichDeutsche lehnen höhere Rente mit 67 deutlich ab – Umfrage zeigt klare Ablehnung
Eine aktuelle Umfrage des Instituts Forsa zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters entschieden ablehnt. Die Ergebnisse offenbaren eine klare Spaltung der öffentlichen Meinung – die meisten Befragten lehnen eine Anhebung ab. Die Unterstützung für eine solche Reform variiert dabei deutlich je nach politischer Ausrichtung.
Insgesamt sprechen sich 62 Prozent der Deutschen gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters aus. Nur 29 Prozent befürworten eine Anhebung auf 67,5 Jahre. In den ostdeutschen Bundesländern ist der Widerstand besonders groß: Dort lehnen 73 Prozent der Befragten den Vorschlag ab.
Unter den Erwerbstätigen stoßen die Pläne auf noch größere Ablehnung – 68 Prozent weisen sie zurück. Die politische Zugehörigkeit prägt die Haltung maßgeblich: Anhänger der Linken zeigen mit 77 Prozent die stärkste Opposition, während sich auch 84 Prozent der AfD-Anhänger gegen eine Erhöhung aussprechen.
Demgegenüber befürworten 58 Prozent der Unions-Wähler eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Bei den Grünen liegt die Zustimmung bei 55 Prozent. Unter SPD-Anhängern ist das Meinungsbild gespalten: Nur 37 Prozent unterstützen den Vorschlag der Rentenkommission.
Die Umfrage unterstreicht den breiten Widerstand gegen Rentendreformen. In den meisten Bevölkerungsgruppen lehnen Mehrheiten ein höheres Renteneintrittsalter ab, wobei die Haltung je nach Region und politischer Gesinnung variiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mögliche Reformvorhaben auf erheblichen öffentlichen Widerstand stoßen könnten.
