22 April 2026, 22:11

Deutsche Telekom und T-Mobile US planen Mega-Fusion mit 350-Milliarden-Potenzial

Blauer Hintergrund mit zentrierter weißer Schrift, die besagt: "Präsident Biden setzt sich dafür ein, bis 2030 jeden Amerikaner mit erschwinglichem Hochgeschwindigkeitsinternet zu verbinden."

Deutsche Telekom und T-Mobile US planen Mega-Fusion mit 350-Milliarden-Potenzial

Deutsche Telekom und T-Mobile US loten mögliche Fusion aus – ein Riese mit über 350 Milliarden Euro entstünde

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Deutsche Telekom und T-Mobile US prüfen eine mögliche Fusion, die den größten Mobilfunkanbieter der Welt schaffen könnte. Das kombinierte Unternehmen würde die aktuellen Marktführer überflügeln und eine Bewertung von mehr als 350 Milliarden Euro erreichen. Die Gespräche stecken zwar noch in einer frühen Phase, doch ein solches Vorhaben könnte die globale Telekommunikationsbranche grundlegend verändern.

Deutsche Telekom hält bereits rund 53 Prozent an T-Mobile US, das einen Großteil der Gewinne des Konzerns erwirtschaftet. Vorstandschef Tim Höttges hat wiederholt die Bedeutung des US-Geschäfts betont – im Gegensatz zu den zersplitterten Märkten und strengeren Regulierungen in Europa. Eine Fusion würde voraussichtlich über eine Holding-Struktur abgewickelt, bei der die Anteile durch einen Aktientausch gebündelt würden.

Das neue Unternehmen könnte sowohl an US-amerikanischen als auch an europäischen Börsen notiert werden – ähnlich wie seinerzeit Praxair und Linde bei ihrer Fusion. Eine solche Doppelnotierung könnte den aktuellen Bewertungsabschlag der Deutschen Telekom verringern und den Zugang zu Kapital erleichtern. Allerdings würde die deutsche Bundesregierung, die mit 28 Prozent an der Deutschen Telekom beteiligt ist, eine zentrale Rolle bei der Entscheidung spielen.

Nicht alle Investoren sind von den Vorteilen überzeugt. Einige Analysten argumentieren, dass Aktionäre von T-Mobile US zunächst kaum direkte Vorteile aus dem Deal ziehen würden. Zudem könnten politische Hürden auftauchen, da Abgeordnete möglicherweise Garantien für deutsche Arbeitsplätze oder Zusagen zu US-Investitionen fordern, bevor sie der Fusion zustimmen.

Gelingt die Fusion, entstünde ein Telekommunikationsgigant mit einem höheren Marktwert als jeder bestehende Konkurrent. Ob das Vorhaben Realität wird, hängt jedoch davon ab, ob regulatorische, politische und aktionärsseitige Bedenken ausgeräumt werden können. Beide Unternehmen wägen nun die potenziellen Chancen gegen die Risiken einer solchen komplexen grenzüberschreitenden Transaktion ab.

Quelle