FDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab – und fordert Freiraum statt Beton
Heinz-Walter Koch IIFDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab – und fordert Freiraum statt Beton
Die Bremer FDP hat sich gegen Pläne zur Bebauung der ehemaligen Galopprennbahn der Stadt ausgesprochen. Parteivertreter argumentieren, dass das 30 Hektar große Gelände als Freifläche erhalten bleiben solle, und bezeichnen es als wichtige Chance für den Osten Bremens. Ihre Position ist Teil einer langjährigen Debatte über die Zukunft des Areals.
Ole Humpich, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bremer Landtag, verwies auf ein Bürgerentscheid aus dem Jahr 2019, bei dem sich die Anwohner gegen Wohnungsbau auf dem Rennbahngelände ausgesprochen hatten. Er kritisierte, dass die aktuellen Pläne des Senats diese demokratische Entscheidung ignorierten. Die Partei betont, dass die Vernachlässigung des Geländes keine Begründung für eine Neubebauung liefern dürfe.
Stattdessen schlägt die FDP vor, das Areal in ein Erholungs-, Sport- und Kulturzentrum umzuwandeln. Sie sehen darin die Möglichkeit, einen grünen Freiraum für die Bürger zu schaffen – statt weiteren Beton. Humpich hinterfragte zudem die Vorgehensweise des Senats und wies darauf hin, dass der Bebauungsdruck im Widerspruch zu dessen eigenen Zielen bei Klimaanpassung und Hitzeschutz stehe.
Laut FDP könnte das Gelände zu einem lebendigen Zentrum für Freizeit und Kultur werden. Die Partei unterstreicht, dass Bremen eine moderne Vision brauche – und nicht einfach nur weitere Gebäude.
Im Kern geht es der FDP darum, die Rennbahn als Freifläche zu erhalten. Ihr Alternativkonzept setzt auf Sport, Kultur und Grünflächen für die Gemeinschaft. Die Diskussion spiegelt die größeren Spannungen zwischen Stadtentwicklung und Klimaprioritäten in Bremen wider.






