25 March 2026, 04:09

FDP erleidet historische Niederlage bei Landtagswahlen 2026 – AfD zieht ein

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die seine politischen Teilungen zeigt, auf altem Papier mit Text oben und unten gedruckt.

FDP erleidet historische Niederlage bei Landtagswahlen 2026 – AfD zieht ein

Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat bei den Landtagswahlen in Deutschland am 15. März 2026 schwere Verluste erlitten. In Baden-Württemberg fiel die Partei von neun auf nur noch zwei Sitze, in Rheinland-Pfalz von sechs auf zwei. Die Ergebnisse bedeuten einen deutlichen Rückgang im Vergleich zur Wahl 2021.

Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, reagierte auf die Niederlage der FDP, indem sie ehemalige FDP-Wählerinnen und -Wähler aufforderte, ihre Unterstützung zu überdenken. Sie betonte, wie wichtig starke Verteidiger der liberalen Demokratie in der aktuellen politischen Lage seien.

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Brantner verwies zudem auf die verschobenen Kräfteverhältnisse in den Landesparlamenten, wo die rechtsextreme AfD nun in beiden Bundesländern – Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz – vertreten ist. Diese Entwicklung, warnte sie, stelle eine Herausforderung für liberale Werte in der Landespolitik dar.

Sie erinnerte daran, dass der frühere Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir bereits früher an ehemalige FDP-Anhänger appelliert hatte. Brantners Äußerungen unterstreichen die Sorge über den schwindenden Einfluss liberaler Parteien in den deutschen Landesparlamenten.

Die Verluste der FDP haben die politische Landschaft in zwei Schlüsselbundesländern verändert. Mit der AfD als neuer Kraft im Parlament hat sich das Machtgefüge verschoben. Brantners Appell an ehemalige FDP-Wähler spiegelt die größeren Befürchtungen um die Zukunft der liberalen Demokratie in Deutschland wider.

Quelle