27 March 2026, 16:11

Fernwärme in Braunschweig wird günstiger – und grüner bis 2040

Eine Liniengrafik, die den durchschnittlichen Kostenpreis pro Kilowattstunde elektrischer Energie im Jahr 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Fernwärme in Braunschweig wird günstiger – und grüner bis 2040

Fernwärmepreise in Braunschweig sinken ab 1. April

Die Preise für Fernwärme in Braunschweig werden zum 1. April gesenkt. Die Anpassung erfolgt nach einer Überprüfung der Energiepreise der vergangenen sechs bis zwölf Monate. Kunden können mit niedrigeren Rechnungen rechnen, auch wenn die Änderungen aktuelle Marktentwicklungen nicht widerspiegeln.

Gleichzeitig plant BS Energy, das Fernwärmenetz der Stadt auszubauen. Der Schritt steht im Einklang mit den Klimazielen, darunter der Umstieg auf erneuerbare Energien in der Fernwärmeversorgung bis 2040.

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BS Energy senkt Preise für Fernwärme

BS Energy hat Preissenkungen für seine Fernwärme-Kunden angekündigt. Der Standardtarif BS Fernwärme Klassik wird um etwa 2 Prozent günstiger. Ein typisches Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 12.000 kWh spart dadurch jährlich 47 Euro.

Für größere Immobilien fallen die Einsparungen höher aus. Ein Mehrfamilienhaus mit 6–8 Wohneinheiten und einem Jahresbedarf von 75.000 kWh im Tarif BS Fernwärme Plus profitiert von einer Kostensenkung um 357 Euro. Der variable Preisanteil dieses Tarifs sinkt um rund 4 Prozent.

Die Anpassungen basieren auf Referenzwerten der vergangenen sechs bis zwölf Monate. Aktuelle Marktbedingungen wurden nicht berücksichtigt, da das Unternehmen einem halbjährlichen Prüfzyklus folgt.

Ausbau des Fernwärmenetzes für Klimaziele

Neben den Preisanpassungen treibt BS Energy den Ausbau des Braunschweiger Fernwärmenetzes voran. Ziel ist es, den Anteil der Fernwärme an der städtischen Wärmeversorgung zu erhöhen. Damit unterstützt das Unternehmen nationale und regionale Klimavorgaben, darunter das Ziel Niedersachsens, die Fernwärmenetze bis 2040 vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen.

Laut dem Bundesgesetz zur Wärmeplanung muss Fernwärme bis 2030 zu 30 Prozent und bis 2040 zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. Aktuelle Daten, wie vergleichbare deutsche Städte in den letzten zwei Jahren bei der Integration erneuerbarer Energien und Abwärme vorangekommen sind, liegen jedoch nicht vor.

Die Preissenkungen treten ab dem 1. April in Kraft und entlasten Haushalte und Unternehmen sofort. Langfristig setzt BS Energy auf den Netzausbau und eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien. Diese Maßnahmen entsprechen den gesetzlichen Vorgaben und Klimazielen. Die nächste Preisüberprüfung wird die Marktentwicklungen der kommenden Monate berücksichtigen.

Quelle