Hertha BSCs Aufstiegsträume platzen nach Roter Karte und teurem Remis
Stjepan HeinrichHertha BSCs Aufstiegsträume platzen nach Roter Karte und teurem Remis
Hertha BSCs Aufstiegschancen in die Bundesliga erleiden schweren Dämpfer nach teurem Remis gegen Eintracht Braunschweig
Die Hoffnungen von Hertha BSC auf die Rückkehr in die Bundesliga haben einen herben Rückschlag erlitten, nachdem das Team gegen Eintracht Braunschweig nur ein kostspieliges Unentschieden erreichte. In der Partie sah Abwehrspieler Kennet Eichhorn in der zweiten Halbzeit die Rote Karte – eine Entscheidung, die später vom Videoschiedsrichter (VAR) bestätigt wurde. Der Club liegt nun sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz und hat nur noch vier Spiele, um den Anschluss zu schaffen.
Der entscheidende Moment ereignete sich in der 73. Minute, als Eichhorn nach einem rüden Foul mit gestrecktem Stollenschuh direkt vom Platz gestellt wurde. Der Schiedsrichter hatte kaum eine andere Wahl, als ihn des Feldes zu verweisen. Der VAR überprüfte die Szene kurz und bestätigte die Entscheidung.
Nach dem Spiel räumte Hertha BSCs Sportdirektor Benjamin Weber ein, dass die Rote Karte zu Recht gezeigt worden sei. Das Sportgericht des DFB verhängte später eine Zweispielsperre gegen Eichhorn, wodurch er in den anstehenden Partien gegen den Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg fehlen wird.
Durch das Remis bleibt Hertha BSC in der Tabelle der 2. Bundesliga in Bedrängnis. Da der direkte Aufstieg nun unwahrscheinlich erscheint, muss sich die Mannschaft für die letzten Saisonspiele neu sortieren. Eichhorns Fehlen wird in den nächsten beiden Spielen spürbar sein. Die ohnehin geringen Aufstiegschancen hängen nun davon ab, in den verbleibenden Partien die maximale Punktausbeute zu erzielen. Der Fokus des Clubs liegt nun darauf, in einer bereits schwierigen Saison weitere Rückschläge zu vermeiden.






