Hessen: Großrazzia "Auto-Freitag" deckt 1.266 Verkehrsverstöße auf
Großrazzia im Straßenverkehr: Hessische Polizei führt "Auto-Freitag" durch
Die Polizei in Hessen hat in dieser Woche eine groß angelegte Verkehrskontrolle unter dem Namen "Auto-Freitag" durchgeführt. Beamte richteten im gesamten Bundesland Kontrollposten ein, darunter auch an der Äppelallee in Wiesbaden, um Hundertschaften von Fahrzeugen auf Verstöße und illegale Umbauten zu überprüfen.
Am Wiesbadener Kontrollpunkt wurden Autos, Motorräder und E-Scooter einer gründlichen Prüfung unterzogen. Ein E-Scooter fiel ohne Kennzeichen auf, während bei einem BMW die Heckleuchten mit Klebeband abgedunkelt waren. Ein Volkswagen Golf GTI geriet wegen des Verdachts auf illegales Tuning in den Fokus der Beamten.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Rasern: Ein Fahrer wurde mit 208 km/h in einer 120er-Zone gemessen. Eine junge Frau wurde angehalten, weil sie während der Fahrt ihr Handy in der Hand hielt. Ein E-Scooter mit zwei Insassen versuchte zwar, die Kontrolle zu umgehen, wurde aber später von den Beamten gestoppt.
Landweit wurden im Rahmen der Aktion 936 Fahrzeuge überprüft. Die Polizei dokumentierte 36 Straftaten sowie 1.266 Ordnungswidrigkeiten. In 21 Fällen mussten Fahrer ihre Fahrt aufgrund schwerwiegender Verstöße abbrechen.
Die Operation zeigte, wie verbreitet Verkehrsvergehen in Hessen sind – von extremer Geschwindigkeitsüberschreitung bis hin zu illegalen Fahrzeugveränderungen. Die Polizei kündigte an, dass weitere Kontrollen folgen werden, um die anhaltenden Probleme auf den Straßen des Landes zu bekämpfen.






