26 June 2026, 08:08

Koblenz bekommt neue Oberbürgermeisterin und startet Millionenprojekte für die Zukunft

Stadtrat von Koblenz genehmigt Millionen-Projekte und neuen Bürgermeister

Koblenz bekommt neue Oberbürgermeisterin und startet Millionenprojekte für die Zukunft

Koblenz steht vor tiefgreifenden Veränderungen in Führung und Stadtentwicklung

Ab Mitte 2026 übernimmt Dagmar Kranz das Amt der Oberbürgermeisterin von Koblenz und löst damit Ulrike Mohrs ab. Zudem hat der Stadtrat mehrere Großprojekte auf den Weg gebracht, darunter neue Gemeinschaftseinrichtungen und Infrastrukturmaßnahmen.

Dr. Dagmar Kranz ist bereits zur ersten hauptamtlichen Beigeordneten der Stadt ernannt worden. Offiziell wird sie am 1. Juli 2026 das Amt der Oberbürgermeisterin antreten und damit Ulrike Mohrs nach acht Jahren an der Spitze der Stadt ablösen.

Der Stadtrat hat zahlreiche Bau- und Sanierungsvorhaben genehmigt, darunter drei neue multifunktionale Bürgerhäuser, energetische Gebäudesanierungen sowie ein begrüntes Dach für die Stadtbibliothek. Im Sportpark Oberwerth entsteht zudem ein neues Mehrzweckgebäude. Geplant sind außerdem ein neues Dorfzentrum in Bubenheim sowie die Ausweitung von Tempo-30-Zonen entlang der Emser Straße, der Rizzastraße und der Lennéstraße.

Für zentrale Kultur- und Sicherheitsprojekte wurden die finanziellen Mittel gesichert. Der Rat bewilligte eine zusätzliche Million Euro für das Stadttheater, wodurch sich die Gesamtkosten für die Sanierung auf 45,6 Millionen Euro erhöhen. Die Wiedereröffnung des Theaters verzögert sich jedoch bis Februar 2027. Wie vorgesehen wird auch der Neubau der Feuerwehrwache in Horchheim für rund 7,8 Millionen Euro umgesetzt.

Koblenz erhält etwa 89 Millionen Euro aus einem Bundesinfrastrukturprogramm, um diese Vorhaben zu unterstützen. Aktuelle Prognosen deuten darauf hin, dass die Einwohnerzahl der Stadt bis 2040 auf rund 112.000 sinken könnte.

Die neue Führung und die beschlossenen Projekte markieren eine bedeutende Phase für Koblenz. Die Stadt kann sich auf verbesserte öffentliche Räume, Kulturstätten und Sicherheitsinfrastruktur freuen. Die Mittel aus dem Sonderinfrastrukturprogramm werden in den kommenden Jahren helfen, diese Veränderungen umzusetzen.

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