25 March 2026, 02:09

Lichtverschmutzung und Naturschutz: BN Ottobeuren ehrt langjährige Mitglieder

Langzeitaufnahme einer nächtlichen Stadtstraße mit Lichtspuren auf der Straße, beleuchteten Pflanzen, Polen, Lichtern und Gebäuden vor einem dunklen Himmel.

Lichtverschmutzung und Naturschutz: BN Ottobeuren ehrt langjährige Mitglieder

Die Ortsgruppe Ottobeuren des Bund Naturschutz (BN) hielt ihre jährliche Hauptversammlung im Silachstube-Saal des Gasthofs Mohren ab. Bei der Veranstaltung wurden langjährige Mitglieder geehrt und ein Vortrag zum wachsenden Problem der Lichtverschmutzung gehalten.

Im Rahmen der Zusammenkunft erhielten treue BN-Mitglieder, die seit über 40 Jahren dabei sind, Urkunden und silberne Anstecknadeln. Besonders gewürdigt wurde Wendelin Schindele für seine maßgeblichen Verdienste als "Architekt" des Kräutergartens.

Robert Blasius, Vertreter der Initiative "Wächter der Nacht", referierte über die Folgen der Lichtverschmutzung. Er betonte, dass die meisten Einbrüche und Gewaltverbrechen tatsächlich am Tag geschehen – ein Widerspruch zur weitverbreiteten Annahme, dass nächtliche Beleuchtung die Sicherheit erhöht. Satellitenaufnahmen zeigen, wie künstliches Licht die Nachtseite der Erde erhellt, besonders in Großstädten und Küstenregionen.

Die Diskussion thematisierte die ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen übermäßiger Beleuchtung. Der globale Stromverbrauch für nächtliche Werbung und Straßenbeleuchtung bleibt hoch. Unnatürliches Licht stört Ökosysteme und beeinträchtigt sowohl die Tierwelt als auch das Wohlbefinden des Menschen.

Die Versammlung verband die Würdigung langjähriger Mitglieder mit dem Fokus auf Umweltthemen. Die Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf Natur und Energieverbrauch standen dabei im Mittelpunkt – ebenso wie die laufenden Naturschutzprojekte der Gruppe.

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