07 May 2026, 00:14

Lufthansa überrascht mit geringeren Verlusten – Aktie steigt um 8 Prozent

Ein Lufthansa Cargo Boeing 777-300ER im Flug, mit ausgefahrenen Tragflächen und laufenden Triebwerken, mit sichtbarem Text auf dem Rumpf gegen einen wolkengefüllten Himmel.

Lufthansa überrascht mit geringeren Verlusten – Aktie steigt um 8 Prozent

Lufthansa meldet geringeren Verlust als erwartet – Aktie legt deutlich zu

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Die Lufthansa hat für das erste Quartal 2026 einen geringeren Verlust als befürchtet ausgewiesen und damit die Sorgen der Anleger gemildert. Trotz steigender Treibstoffkosten und anhaltender Versorgungsengpässe kletterte die Aktie des Konzerns nach der Bekanntgabe um über 8 Prozent. Das Unternehmen bestätigte zudem seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr – auch wenn Risiken bestehen bleiben.

Im ersten Quartal verbuchte die Airline einen bereinigten operativen Verlust von 612 Millionen Euro, was besser ausfiel als die von Analysten erwarteten 659 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro, verfehlte jedoch die von Finanzexperten prognostizierten 9,3 Milliarden Euro.

Die Treibstoffkosten sind aufgrund des Konflikts im Iran stark angestiegen und haben in diesem Jahr bereits zu Mehrbelastungen von 1,7 Milliarden Euro geführt. Um mögliche Engpässe abzufedern, hat Lufthansa 20.000 Flüge aus ihrem Sommerflugplan gestrichen und arbeitet an Notfallplänen für Langstreckenverbindungen.

Trotz dieser Herausforderungen hält das Unternehmen an seiner Jahresprognose fest. Für 2026 wird weiterhin ein bereinigter operativer Gewinn von deutlich über 1,96 Milliarden Euro erwartet – vorausgesetzt, es kommt zu keinen weiteren Treibstoffverknappungen oder Streiks. Mittelfristig strebt Lufthansa für den Zeitraum zwischen 2028 und 2030 eine Gewinnmarge von 8 bis 10 Prozent an.

Die Quartalszahlen übertraffen die Erwartungen und trieben den Aktienkurs um 8 Prozent in die Höhe. Dennoch bleiben die anhaltenden Probleme bei der Treibstoffversorgung und geopolitische Spannungen Risikofaktoren. Die Gewinnziele der Lufthansa für 2026 und die folgenden Jahre hängen weiterhin von stabilen Betriebsabläufen und dem Ausbleiben weiterer Kostenschocks ab.

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