04 April 2026, 12:11

Lüneburgs neuer Workshop weckt politisches Interesse bei Jugendlichen mit Migrationsgeschichte

Ein Plakat mit einer USA-Karte, die verschiedene Arten der unterstützten Bevölkerungsmigration zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Lüneburgs neuer Workshop weckt politisches Interesse bei Jugendlichen mit Migrationsgeschichte

Neuer Workshop in Lüneburg will junge Menschen mit Migrationshintergrund für Politik begeistern

Unter dem Motto "Deine Stimme zählt!" findet am 10. April 2026 im Alten Bildungs- und Integrationsamt ein Workshop statt, der junge Menschen mit Migrationsgeschichte zur politischen Teilhabe motivieren soll. Die Veranstalter wollen damit der bisherigen Unterrepräsentanz dieser Gruppe in der zivilgesellschaftlichen Mitgestaltung entgegenwirken.

Angesprochen sind Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren, die bisher wenig Berührungspunkte mit politischem Engagement hatten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – entscheidend sind Neugierde und die Bereitschaft, mitzumachen. Erfahrene Referent:innen aus der politischen Bildungsarbeit leiten die Sessions und zeigen konkrete Wege auf, wie man sich einbringen kann.

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In dem vierstündigen Programm von 15:00 bis 19:00 Uhr setzen sich die Teilnehmenden mit zentralen Fragen auseinander: Wo und wie können junge Menschen im Alltag Entscheidungen mitgestalten? Wie prägt Politik ihre persönlichen Lebenserfahrungen? Und welche Methoden sind wirksam, um eigene Anliegen Gehör zu verschaffen? Zudem gibt es Gelegenheiten, lokal engagierte Aktivist:innen kennenzulernen und Netzwerke zu knüpfen.

Hinter der Initiative stehen die Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Niedersachsen sowie die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe. Zwar liegen keine genauen Statistiken zu früheren ähnlichen Veranstaltungen vor, doch betonen die Organisator:innen die Dringlichkeit, die politische Beteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund zu stärken.

Der Workshop vermittelt nicht nur Werkzeuge und Kontakte, sondern auch das nötige Selbstvertrauen, um sich in das gesellschaftliche Leben einzubringen. Durch die Abbau von Teilhabehürden soll ein inklusiverer Raum für politisches Engagement entstehen. Anmeldung und weitere Informationen sind über die örtlichen Jugenddienste erhältlich.

Quelle