13 April 2026, 02:11

Mainz startet digitales Zeitalter für Baugenehmigungen und setzt auf Effizienz

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden, Straßeninfrastruktur und Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

Mainz startet digitales Zeitalter für Baugenehmigungen und setzt auf Effizienz

Mainz führt Online-System für Baugenehmigungen ein

Im Rahmen ihrer Bestrebungen, öffentliche Dienstleistungen zu modernisieren, hat Mainz ein digitales System für die Beantragung von Baugenehmigungen eingeführt. Das neue Verfahren soll Genehmigungsprozesse beschleunigen und den Papierkram reduzieren. Stadtvertreter und Wirtschaftsführer begrüßen den Schritt als wichtigen Fortschritt hin zu mehr Effizienz.

Die Initiative folgt auf jüngste Anpassungen der Bauordnung und der Vorschriften zur Prüfung von Unterlagen in Rheinland-Pfalz. Diese rechtlichen Änderungen ermöglichen es kommunalen Behörden nun, Anträge elektronisch entgegenzunehmen und zu bearbeiten. Mainz hat bereits die notwendige technische Infrastruktur aufgebaut, um Online-Einreichungen zu verarbeiten.

Bürgermeister Nino Haase bezeichnete die Umstellung als entscheidend, um Verwaltungsabläufe zu beschleunigen und zukunftsfähiger zu gestalten. Ludwig Holle, Leiter des städtischen Bauamts, ergänzte, dass digitale Genehmigungen einen zentralen Bereich der Kommunalverwaltung modernisieren würden. Langfristig ist eine vollständige Digitalisierung – von der Antragstellung bis zur endgültigen Freigabe – geplant, wobei in der Anfangsphase weiterhin Papierdokumente akzeptiert werden.

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Auch Wirtschaftsverbände unterstützen die Entscheidung. Karina Szwede, Geschäftsführerin der IHK für Rheinhessen, betonte, dass eine effiziente Verwaltung die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft stärkt. Die Industrie- und Handelskammer Rheinland-Pfalz pflichtete dem bei und unterstrich die Notwendigkeit zügiger Verfahren und weniger Bürokratie.

Mainz beabsichtigt, die Übergangsphase kurz zu halten. Ein detaillierter Zeitplan für die schrittweise Einführung wird nach Auswertung der Rückmeldungen aus der ersten Phase finalisiert.

Das Online-System ist bereits freigeschaltet und markiert den Beginn des schrittweisen Ausstiegs aus papierbasierten Anträgen. Die Stadtverwaltung wird die erste Phase genau beobachten, bevor das digitale Verfahren weiter ausgebaut wird. Das Ziel bleibt ein vollständig elektronisches System, das Genehmigungen beschleunigt und den Verwaltungsaufwand verringert.

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