Neuer Landrat in Spree-Neiße: Martin Heusler übernimmt nach Rechtsstreit das Amt
Heinz-Walter Koch IINeuer Landrat in Spree-Neiße: Martin Heusler übernimmt nach Rechtsstreit das Amt
Landrat im Landkreis Spree-Neiße: Nach umstrittenem Wahlkampf steht der Wechsel an
Am 11. Mai übernimmt Martin Heusler (CDU) das Amt des Landrats im Landkreis Spree-Neiße und löst damit Harald Altekrüger ab, der die Geschicke der Region 16 Jahre lang lenkte. Die Amtsübergabe folgt auf einen Rechtsstreit um die Stichwahl, die schließlich vom Kreistag bestätigt wurde.
Dietmar Woidke, Brandenburgs Ministerpräsident (SPD), würdigte Altekrügers langjährige Arbeit als prägend für die Region. Der scheidende Landrat habe sich besonders um Arbeitsplatzsicherung, wirtschaftliche Entwicklung und den Erhalt der sorbisch-wendischen Kulturtraditionen verdient gemacht. Zudem begleitete er den Landkreis durch tiefgreifende strukturelle Veränderungen.
Die Wahl Heuslers war zunächst von der AfD angefochten worden, die die Rechtmäßigkeit der Stichwahl in Frage stellte. Der Kreistag wies die Klage jedoch zurück und ebnete so den Weg für Heuslers Amtsantritt, der kommende Woche offiziell beginnt.
Woidke bezeichnete Altekrüger als „Symbol für Stabilität und Kontinuität“ in seiner 16-jährigen Amtszeit. Sein Engagement für Beschäftigung und lokale Wirtschaft hinterlasse nachhaltige Spuren in Spree-Neiße.
Mit Heuslers Vereidigung am 11. Mai beginnt für den Landkreis ein neues Kapitel. Die Ablehnung der AfD-Klage durch den Kreistag sichert den geplanten Übergang. Altekrügers Vermächtnis – insbesondere in Wirtschaftsförderung und Kulturerhalt – wird für seinen Nachfolger Maßstäbe setzen.






