Papst Leo XIV. begeistert Spanien – und trifft überraschend Bad Bunny
Stjepan HeinrichPapst Leo XIV. begeistert Spanien – und trifft überraschend Bad Bunny
Papst Leo XIV. unternahm vom 6. bis 12. Juni 2025 seine erste apostolische Reise nach Spanien. Die Visite umfasste große Veranstaltungen in Madrid und Barcelona und zog riesige Menschenmengen an. Unterwegs traf er auch einen der größten Musikstars der Welt – Bad Bunny.
Die Reise begann am 6. Juni auf der Plaza de Lima in Madrid, wo der Papst vor etwa 500.000 Menschen sprach. Vor der Veranstaltung hatte er scherzhaft angedeutet, dass einige junge Fans seine Zusammenkunft vielleicht zugunsten von Bad Bunnys Konzert am selben Abend auslassen könnten. Am Ende lockte die päpstliche Veranstaltung jedoch deutlich mehr Besucher an: Der Sänger zog rund 60.000 Menschen in seinen Bann.
Am folgenden Tag, dem 7. Juni, versammelten sich sogar 1,2 Millionen Menschen im Zentrum Madrids zu einer Papstmesse und einer eucharistischen Prozession. Im Laufe der Woche feierte der Papst außerdem Fronleichnam, traf sich mit dem spanischen Parlament und weihte den neu fertiggestellten Turm des Jesus-Christus-Turms an der Basílica de la Sagrada Família in Barcelona ein.
Am 8. Juni trafen Papst Leo XIV. und Bad Bunny im Madrider Stadion Santiago Bernabéu zusammen. Der puertoricanische Künstler, der in Vega Baja katholisch aufgewachsen ist, hat sich zu einem weltweiten Superstar entwickelt und seit 2021 sechs Grammy Awards gewonnen. Seine vier rein spanischsprachigen Alben erreichten zudem Platz 1 der US-amerikanischen Billboard 200 und verbinden Reggaeton mit Latin Trap.
Die Reise des Papstes endete am 12. Juni nach einer Reihe hochkarätiger Termine. Seine Auftritte in Madrid und Barcelona zogen Millionen an, während sein Treffen mit Bad Bunny eine seltene Verbindung von Glaube und Popkultur unterstrich. Die Visite zählte zu den größten päpstlichen Zusammenkünften der jüngeren spanischen Geschichte.






