Pistorius gibt Fehler im neuen Grundwehrdienst zu – doch die Resonanz stimmt hoffnungsvoll
Caren PaffrathPistorius gibt Fehler im neuen Grundwehrdienst zu – doch die Resonanz stimmt hoffnungsvoll
Bundeswehrminister Boris Pistorius räumt Fehler in den Richtlinien für den neuen Grundwehrdienst ein
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Fehler in den Vorschriften für das neue nationale Wehrdienstsystem eingeräumt. Trotz dieses Rückschlags zeigt er sich mit der bisherigen Resonanz auf die im Januar verschickten Fragebögen zufrieden. Der Fehler betraf Regelungen zu längeren Auslandsaufenthalten und wurde erst nach der Verteilung der Unterlagen bemerkt.
Die Fragebögen waren im Januar an potenzielle Wehrpflichtige verschickt worden, die innerhalb von vier Wochen antworten sollten. Kurz darauf wurde ein technisches Manko in den Bestimmungen offenkundig. Dieses Versäumnis beeinflusste die Genehmigungsverfahren für längere Reisen ins Ausland und blieb von mehreren Seiten unentdeckt – darunter Pistorius' Ministerium, die Bundesregierung, der Bundestag und die Presse.
Das Problem wurde später durch einen offiziellen Erlass und eine allgemeine Dienstanweisung zur Klärung der Regelungen behoben. Pistorius bestätigte inzwischen, dass die erste Rücklaufquote der Fragebögen vielversprechend sei. Detaillierte Beteiligungswerte will er im Laufe des Sommers veröffentlichen.
Das Verteidigungsministerium hat den regulatorischen Fehler mittlerweile durch aktualisierte Leitlinien korrigiert. In den kommenden Monaten wird Pistorius konkrete Zahlen zu den eingegangenen Fragebögen vorlegen. Die Anpassungen sollen sicherstellen, dass die Umsetzung des neuen Wehrdienstsystems künftig reibungsloser verläuft.






