20 April 2026, 14:17

Polizei ermittelt nach grausamer Misshandlung eines Belgischen Schäferhunds in Dortmund

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich vor einem Gebäude mit Fenstern und einer Straßenlaterne, mit dem Text "Erste Stufe der Grausamkeit" unten.

Polizei ermittelt nach grausamer Misshandlung eines Belgischen Schäferhunds in Dortmund

Die Dortmunder Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Der Vorfall, der am Dienstag, dem 14. April, gemeldet wurde, hat zu einem Strafverfahren nach dem deutschen Tierschutzgesetz geführt. Die Behörden bitten die Öffentlichkeit nun dringend, von einer weiteren Verbreitung des Videomaterials abzusehen, um dessen Ausbreitung zu verhindern.

Das Video verbreitete sich rasant im Internet und löste Hunderten von Hinweisen sowie offiziellen Beschwerden bei der Polizei aus. Die Ermittler identifizierten einen 44-jährigen Dortmunder als Hauptverdächtigen in dem Fall.

Auf Grundlage eines richterlichen Durchsuchungsbefehls durchsuchten Beamte am Freitag die Wohnung des Beschuldigten. Bei der Aktion wurde der Hund beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht, wo er nun versorgt wird.

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Die Polizei warnte zudem vor Drohungen oder Aufrufen zu Selbstjustiz und betonte, dass solche Handlungen als Straftaten verfolgt würden. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden weiterhin Beweismaterial sammeln.

Der Belgische Schäferhund steht unter dem Schutz des Tierheims, während das Verfahren läuft. Sollte der Verdächtige schuldig gesprochen werden, könnten strafrechtliche Konsequenzen nach dem Tierschutzgesetz folgen. Die Polizei wiederholte ihre Bitte an die Öffentlichkeit, das Video nicht weiterzuverbreiten, um dessen Auswirkungen einzudämmen.

Quelle