Rasante Verfolgungsjagd durch die Stadt: BMW-Fahrer flieht vor der Polizei mit 90 km/h in der 50er-Zone
Caren PaffrathRasante Verfolgungsjagd durch die Stadt: BMW-Fahrer flieht vor der Polizei mit 90 km/h in der 50er-Zone
Ein 27-jähriger BMW-Fahrer muss sich nun wegen strafrechtlicher Vorwürfe verantworten, nachdem er die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd durch die Stadt geführt hat. Der Vorfall begann, als Beamte den Wagen auf der Artur-Ladebeck-Straße mit fast doppelter Höchstgeschwindigkeit erkannten. Trotz wiederholter Aufforderungen zum Anhalten flüchtete der Fahrer und wurde schließlich in der Nähe der Autobahn A1 festgenommen.
Die Verfolgung nahm ihren Anfang, nachdem ein BMW 218i in der 50er-Zone der Artur-Ladebeck-Straße mit 90 km/h gemessen wurde. Die Polizei schaltete Blaulicht ein und forderte den Fahrer mit Handzeichen zum Anhalten auf, doch dieser ignorierte die Anweisungen.
Plötzlich beschleunigte der Fahrer, wich nach rechts aus und fuhr bei Rot über die Obernstraße. Die Beamten verfolgten das Fahrzeug über Am Bach, Siekerwall und Kreuzstraße, bis weitere Streifenwagen auf der OWD-Autobahn in die Verfolgung eingriffen.
Erst an einer roten Ampel nahe dem Adenauerplatz kam der BMW zum Stehen. Die Polizei positionierte ihr Fahrzeug schräg vor dem BMW und blockierte so die Weiterfahrt. Ein Beamter näherte sich dem Wagen, woraufhin der Fahrer später an der Ausfahrt Quelle von der Autobahn geleitet und auf der Waldbreede festgenommen wurde.
Bei der Befragung gab der 27-Jährige zu, die Polizeisignale wahrgenommen zu haben, behauptete jedoch, er habe angenommen, Ziel eines Raubüberfalls zu sein.
Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen illegalen Straßenrennens und mehrfacher Verkehrsverstöße. Die Behörden bestätigten, dass mindestens zwei Polizeifahrzeuge an der Verfolgung beteiligt waren, die genaue Anzahl weiterer Einheiten blieb jedoch ungenannt. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.






