SC Freiburg zahlt 30.000 Euro Strafe nach emotionalem Europa-League-Halbfinalsieg
Heinz-Walter Koch IISC Freiburg zahlt 30.000 Euro Strafe nach emotionalem Europa-League-Halbfinalsieg
SC Freiburg mit 30.000-Euro-Strafe der UEFA wegen Platzsturms belegt
Der SC Freiburg muss eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro zahlen, nachdem Fans nach dem Halbfinalsieg in der Europa League das Spielfeld gestürmt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 7. Mai 2026 nach dem 3:1-Sieg der Mannschaft gegen Sporting Braga, als Anhänger den Rasen fluteten, um den Einzug ins Finale zu feiern.
Der Regelverstoß passierte unmittelbar nach dem Spielende, als die Freiburger den Sieg gegen Braga sicherten und die Fans zu den Spielern auf das Feld liefen. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA (CEDB) prüfte den Fall gemäß Artikel 16(2a) der Disziplinarordnung.
Als Konsequenz muss der Verein sein nächstes UEFA-Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Diese Strafe wurde jedoch für eine zweijährige Bewährungsfrist ausgesetzt.
Die Geldbuße und das auf Bewährung ausgesetzte Stadionverbot sind Ergebnis des UEFA-Disziplinarverfahrens. Der SC Freiburg steht nun unter verschärfter Beobachtung hinsichtlich des Fanverhaltens bei künftigen europäischen Spielen. In der Bewährungszeit muss der Club sicherstellen, dass keine weiteren Verstöße auftreten.
