28 April 2026, 16:27

Steuerreform: Ökonom Südekum fordert höhere Abgaben für Spitzenverdiener und Vermögende

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch weiter für Wohlhabende und große Unternehmen."

Steuerreform: Ökonom Südekum fordert höhere Abgaben für Spitzenverdiener und Vermögende

Der Ökonom Jens Südekum hat eine klare Position zur Finanzierung der geplanten Einkommensteuerreform in Deutschland bezogen. Seiner Ansicht nach seien höhere Steuern für Spitzenverdiener und Vermögende unvermeidbar. Gleichzeitig wies er Forderungen nach flächendeckenden Sparmaßnahmen als unrealistisch zurück, um Haushaltslücken zu schließen.

Südekum betonte, dass eine Senkung der Einkommensteuer für Geringverdiener die Staatseinnahmen mindern würde. Als Ausgleich schlug er vor, stattdessen die Besteuerung hoher Einkommen und Vermögen zu erhöhen. Er wies Vorwürfe zurück, dies treffe Einzelunternehmer und Personengesellschaften unfair – diese hätten bereits jetzt die Möglichkeit, sich wie Kapitalgesellschaften besteuern zu lassen.

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Zudem regte er an, die Umstellung für diese Unternehmen zu vereinfachen, um Bürokratie abzubauen. Bei Sparmaßnahmen zeigte sich Südekum skeptisch: Pauschale Forderungen nach Einsparungen ignorierten die Notwendigkeit konkreter Entscheidungen. Bisher, so seine Beobachtung, seien keine spezifischen zusätzlichen Sparvorschläge unterbreitet worden.

Für Südekum steht fest: Steuerentlastungen müssen sich auf niedrige und mittlere Einkommen konzentrieren. Die Erhöhung der Abgaben für Spitzenverdiener sei, so seine Überzeugung, der einzige realistische Weg, die Reform ohne höhere Defizite zu finanzieren.

Die Vorschläge des Ökonomen zielen darauf ab, durch höhere Besteuerung der Wohlhabendsten die Haushaltsbilanz auszugleichen. Seine Äußerungen unterstreichen die Herausforderung, die Einkommensteuer zu reformieren, ohne die öffentlichen Finanzen zu gefährden. Ohne gezielte Steuererhöhungen, warnt Südekum, könnte die geplante Entlastung für Geringverdiener scheitern.

Quelle