28 March 2026, 12:14

Steuerzahlerbund prüft 290.000-Euro-Rebranding der hessischen Landesregierung

Plakat mit Text und Logo, das besagt, dass Amerikaner jährlich 5,5 Milliarden US-Dollar durch Maßnahmen der Biden-Harris-Regierung gegen überhöhte Überziehungs- und Scheckgebühren sparen.

Steuerzahlerbund prüft 290.000-Euro-Rebranding der hessischen Landesregierung

Hessischer Bund der Steuerzahler prüft Landesregierungs-Entscheidung zu 290.000 Euro für neues Corporate Design

Der Hessische Bund der Steuerzahler untersucht die Entscheidung der Landesregierung, rund 290.000 Euro in ein neues Erscheinungsbild zu investieren. Vereinsvorsitzender Joachim Papendick stellt infrage, ob die Ausgaben gerechtfertigt sind – besonders angesichts angespannter Haushaltslagen. Die Organisation prüft nun, ob das Rebranding einen echten öffentlichen Mehrwert bietet oder als unnötige Geldverschwendung einzustufen ist.

Die Überprüfung erfolgt vor dem Hintergrund breiter öffentlicher Kritik und einer hitzigen Debatte über die Projektkosten. Zwar bestätigte die Staatskanzlei, dass 290.000 Euro für die Entwicklung aufgewendet wurden, doch bleiben die Gesamtkosten der Umsetzung aufgrund interner Arbeiten und einer schrittweisen Einführung unklar.

Papendick betonte, öffentliche Mittel sollten vorrangig in Bereiche fließen, die direkte Vorteile bringen – etwa Bildung, Straßen oder Sicherheit. In Zeiten finanzieller Engpässe müsse jeder Euro verantwortungsvoll eingesetzt werden. Der Verband schließt nicht aus, das Rebranding in seinem jährlichen "Schwarzbuch – Die öffentliche Verschwendung" aufzuführen, falls sich die Kosten als unverhältnismäßig erweisen.

Trotz der Kritik erkennt der Verband die Notwendigkeit einer modernen und einheitlichen visuellen Identität an. Gleichzeitig besteht er darauf, dass künftige Ausgaben stärker an den Prioritäten der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet sein müssen.

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Die Untersuchung soll klären, ob der Nutzen des Rebrandings die Kosten rechtfertigt. Sollte es als überteuert bewertet werden, könnte das Projekt in den nächsten Verschwendungsbericht des Verbands aufgenommen werden. Die Landesregierung hat bisher nicht auf Forderungen nach einer besseren Abstimmung der Ausgaben mit den öffentlichen Bedürfnissen reagiert.

Quelle