29 April 2026, 12:11

SV Wehen Wiesbaden setzt mit Fußball ein Zeichen gegen vergessene Krankheiten

Plakat mit Text und Bildern über Covid-19-Booster-Fakten, einschließlich Statistiken, Virustyp, Risiken und einer Grafik einer maskierten Person.

SV Wehen Wiesbaden setzt mit Fußball ein Zeichen gegen vergessene Krankheiten

SV Wehen Wiesbaden macht mit einem Heimspiel auf eine wenig bekannte, aber schwere Erkrankung aufmerksam

Am 3. Mai 2023 nutzt der SV Wehen Wiesbaden sein anstehendes Heimspiel gegen den VfL Osnabrück für eine besondere Aufklärungskampagne zu Myalgischer Enzephalomyelitis (ME/CFS), Long COVID und Post-Vakzinations-Syndrom. Mit der Initiative möchte der Verein Fans informieren und gleichzeitig Spenden für Forschung und Unterstützung sammeln.

Die Aktion wird in Zusammenarbeit mit Empty Stands durchgeführt, einer von Fans gegründeten Selbsthilfegruppe. Gemeinsam wollen sie das Bewusstsein für ME/CFS schärfen – eine schwere Multisystemerkrankung, die oft nach Infektionen auftritt. Allein in Deutschland leben schätzungsweise 650.000 Menschen mit der Erkrankung, die extreme Erschöpfung und eine Verschlechterung der Symptome nach selbst geringen körperlichen oder geistigen Anstrengungen (sogenannte postexertionelle Malaise) auslösen kann.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Viele Betroffene von Long COVID und Post-Vakzinations-Syndrom entwickeln ebenfalls ME/CFS-ähnliche Symptome. Um ihnen den Besuch zu erleichtern, lädt der Verein sie und ihre Angehörigen ein, das Spiel aus der Lounge zu verfolgen – einer ruhigeren und geschützteren Umgebung.

Am Spieltag wird ein Informationsstand über ME/CFS aufklären. Zudem findet eine Pfandsammelaktion statt, deren gesamter Erlös an die ME/CFS Forschungsstiftung geht.

Die Veranstaltung bietet Fans die Möglichkeit, mehr über ME/CFS und verwandte Erkrankungen zu erfahren. Durch die Aufklärungskampagne hoffen SV Wehen Wiesbaden und Empty Stands, das öffentliche Verständnis für die Krankheit zu stärken. Die gesammelten Spenden fließen direkt in die Erforschung von Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene.

Quelle