06 May 2026, 14:25

"Tatort: Rechtsextremismus" – wie Krimis mit Hass und Gewalt umgehen sollen

Kriminalit├Ąt trifft Realit├Ąt: Diskussion über 'Tatort Rechtsextremismus'

"Tatort: Rechtsextremismus" – wie Krimis mit Hass und Gewalt umgehen sollen

Das Deutsche Fernsehkrimifestival veranstaltet diese Woche eine diskussionswürdige Podiumsdiskussion und ein Drehbuchwettbewerb unter dem Titel Tatort: Rechtsextremismus. Die Veranstaltung setzt sich damit auseinander, wie Krimiserien mit rechtsextremer Gewalt umgehen sollten – und will das Publikum herausfordern, statt bloße Unterhaltung zu bieten.

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An der Diskussion beteiligen sich Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios, die unterschiedliche Perspektiven auf das Thema einbringen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Krimigeschichten rechtsextreme Gewalt, digitale Radikalisierung und Angriffe auf marginalisierte Gruppen aufarbeiten können. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei; sie findet am Donnerstag, 7. Mai, um 18:00 Uhr auf der Caligari Filmbühne in Wiesbaden statt.

Zum begleitenden Drehbuchwettbewerb gingen über 60 Einsendungen ein. Vier Finalisten wurden ausgewählt, um ihre Texte live vorzutragen. Die Sieger werden am folgenden Tag im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises bekannt gegeben.

Mit dem Fokus auf rechtsextreme Themen reagiert das Festival auf den wachsenden Trend, schwierige gesellschaftliche Fragen über Krimiformate aufzugreifen. Die Preisträger des Wettbewerbs werden am Freitag präsentiert – und zeigen dabei neue Ansätze, wie Extremismus in Geschichten dargestellt werden kann.

Quelle