US-Episkopalkirche sucht engere ökumenische Zusammenarbeit mit deutschen Kirchen
Paul FischerUS-Episkopalkirche sucht engere ökumenische Zusammenarbeit mit deutschen Kirchen
Die Reverend Kirsten Guidero, Ökumene-Beauftragte der Episkopalkirche der USA, traf kürzlich im Ökumenischen Zentrum in Frankfurt mit Vertretern zusammen. Der Rat der Christlichen Kirchen in Deutschland, der 25 Konfessionen vertritt, richtete die Gespräche aus. Themen waren gemeinsame Herausforderungen und Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit zwischen den Kirchen.
Der Rat der Christlichen Kirchen in Deutschland vereint große Konfessionen wie die Römisch-katholische Kirche und die Evangelische Kirche in Deutschland. Seine Arbeit konzentriert sich auf gemeinsames Zeugnis, Gerechtigkeit, Frieden und den Schutz verfolgter Christen. Verena Hammes, die geschäftsführende Direktorin des Rates, begrüßte den Austausch und zeigte Interesse an der Arbeit des Nationalen Kirchenrates der USA.
Guidero betonte die gemeinsamen Anliegen von Kirchen in Europa und darüber hinaus. Sie lobte die Ressourcen des Rates für lokale Gemeinden und ökumenische Projekte. Als Beispiel für enge Zusammenarbeit nannte sie den fruchtbaren Dialog mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Zudem sprach sie sich für die Charta Oecumenica aus, ein Dokument, das Partnerschaften zwischen europäischen Kirchen stärken soll.
Bei dem Treffen wurde erörtert, wie die Episkopalkirche ihr ökumenisches Engagement in Deutschland ausbauen könnte. Die Konfession pflegt bereits volle Kirchengemeinschaft mit acht anderen Kirchen, was gemeinsame Dienste in Gemeinden ermöglicht.
Die Gespräche unterstrichen die Bedeutung internationaler und konfessionsübergreifender Zusammenarbeit. Guidero und Hammes tauschten sich über Wege aus, die ökumenischen Beziehungen zu vertiefen. Die Gespräche könnten zu weiteren gemeinsamen Initiativen zwischen der Episkopalkirche und deutschen christlichen Gemeinden führen.
