Vandalen verwüsten Zoo Karlsruhe: Tiere in Gefahr nach nächtlichem Angriff
Stjepan HeinrichMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalen verwüsten Zoo Karlsruhe: Tiere in Gefahr nach nächtlichem Angriff
Zoo Karlsruhe nach Vandalismus-Angriff in den frühen Morgenstunden des 15. März 2026 Ziel von Unbekannten
In den frühen Stunden des Samstags, dem 15. März 2026, wurde der Zoo Karlsruhe von Vandalen heimgesucht. Unbekannte Täter drangen nachts in das Gelände ein, beschädigten Gehege und warfen Müll in die Tierunterkünfte. Die Polizei ermittelt nun, wie die Täter eindrangen und ob Tiere zu Schaden kamen.
Die Vandalen schlugen vor Tagesanbruch zu und verteilten Abfall in mehreren Wasserbecken. Zerrissene Schilder, Einwegbesteck und Plastikflaschen wurden in den Anlagen der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären gefunden. Im Affenhaus waren Wände mit Eiscreme beschmiert, zudem entdeckte man Holzbesteck in einem der Gehege.
Die Zoomitglieder entdeckten die Verwüstungen am Samstagmorgen. Zwar wirken alle Tiere gesund, doch ihr Verhalten wird genau beobachtet, um mögliche Anzeichen von Stress oder Verletzungen zu erkennen. Einige könnten verschmutzte Gegenstände verschluckt haben, akute Schäden sind jedoch nicht sichtbar.
Noch ist unklar, wie die Eindringlinge in den Zoo gelangten. Die Beamten werten Überwachungsaufnahmen aus und prüfen mögliche Zugangspunkte, um die Vorgehensweise der Täter nachzuvollziehen. Das Polizeipräsidium Karlsruhe bittet Zeugen, die verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Zoos beobachtet haben, sich zu melden. Bisher gibt es keine konkreten Hinweise auf die Täter.
Zoo-Sprecher Timo Deible bezeichnete den Vorfall als "zief erschütternd". Die Ermittlungen laufen weiter, doch die Motive hinter dem Angriff bleiben rätselhaft.
Der Zoo überwacht seine Tiere weiterhin auf mögliche Spätfolgen durch die Vandalismus-Tat. Die Polizei versucht nach wie vor, den Hergang des Einbruchs zu rekonstruieren und die Verantwortlichen zu ermitteln. Zeugen mit Hinweisen zum Vorfall werden aufgefordert, sich bei den Behörden zu melden.