13 June 2026, 22:08

Warken plant Steuererleichterungen für private Pflegezusatzversicherungen in Deutschland

Warken will private Pflegeversicherung steuerlich fördern

Warken plant Steuererleichterungen für private Pflegezusatzversicherungen in Deutschland

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat Reformen vorgeschlagen, um die private Pflegezusatzversicherung in Deutschland zu stärken. Ziel ist es, die wachsende Finanzierungslücke im gesetzlichen System zu schließen. Die geplanten Änderungen sollen zusätzliche private Policen für die Bevölkerung attraktiver machen.

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Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland deckt oft nicht die vollen Kosten der Pflege ab – insbesondere in stationären Einrichtungen. Dadurch bleiben hohe Eigenanteile für Betroffene und ihre Familien. Private Zusatzversicherungen könnten diese Lücke schließen, doch bisher nutzen nur wenige dieses Angebot.

Bereits jetzt gibt es verschiedene private Optionen, etwa Pflegekostenversicherungen, Pflegerenten oder Tagegeldversicherungen. Diese Policen sind freiwillig und lassen sich individuell anpassen, wobei Prämien und Leistungen je nach Anbieter variieren. Warkens Vorschlag sieht vor, dass Versicherte die Prämien wie Altersvorsorgebeiträge von der Steuer absetzen können.

Mit den Reformen will die Ministerin die Belastung des Pflegesystems verringern, ohne die Finanzlast auf die Kommunen abzuwälzen. Das übergeordnete Ziel ist es, die Kluft zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den Leistungen der gesetzlichen Versicherung zu verringern.

Die geplanten Steueranreize könnten mehr Menschen dazu bewegen, eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Dadurch ließe sich die finanzielle Belastung für Familien und den Staat verringern. Die Reformen sind Teil einer umfassenden Strategie, um die langfristige Finanzierung der Pflege in Deutschland nachhaltig zu sichern.

Quelle