10 June 2026, 12:14

Wärmepumpen dominieren Neubauten – doch Erdgas bleibt im Altbestand unangefochten

Drei Viertel der neuen Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

Wärmepumpen dominieren Neubauten – doch Erdgas bleibt im Altbestand unangefochten

Im deutschen Wohnsektor zeichnet sich ein deutlicher Wandel bei den Heizungstrends ab. Während Neubauten zunehmend auf erneuerbare Energien und Wärmepumpen setzen, bleibt Erdgas in Bestandsgebäuden weiterhin vorherrschend.

Im Jahr 2022 wurden noch 53,9 % aller Wohngebäude in Deutschland mit Erdgas beheizt. Doch bis 2025 hat sich seine Bedeutung im Neubausektor stark verringert: Nur noch 2,2 % der im Jahr 2025 genehmigten Wohnprojekte planen, Erdgas als primäre Heizquelle zu nutzen.

Erneuerbare Energien dominieren mittlerweile bei Neubauten. 2025 werden 87,0 % der genehmigten Wohngebäude erneuerbare Energien als Hauptheizquelle nutzen – ein Anstieg gegenüber 69,4 % im Jahr 2024. Besonders beliebt sind Wärmepumpen, die in 73,6 % der neu gebauten Häuser eingesetzt werden.

Ein- und Zweifamilienhäuser verzeichnen die höchsten Installationsraten für Wärmepumpen mit 77,9 % bzw. 78,4 %. Doch auch in größeren Gebäuden ist der Trend deutlich: Mehr als die Hälfte der neu genehmigten Mehrfamilienhäuser mit drei oder mehr Wohneinheiten, konkret 52,7 %, setzt ebenfalls auf Wärmepumpen.

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Die Daten zeigen einen raschen Wandel im Neubausektor: Erneuerbare Energien dominieren hier zunehmend, während Erdgas an Bedeutung verliert. Allerdings nutzen derzeit nur 10,2 % des bestehenden Wohnungsbestands in Deutschland erneuerbare Energien zur Beheizung.

Quelle