Aminata Belli kämpft gegen Mobbing: Warum Schweigen die Opfer noch mehr verletzt
Heinz-Walter Koch IIDer Moderator geht gegen Mobbing vor - Aminata Belli kämpft gegen Mobbing: Warum Schweigen die Opfer noch mehr verletzt
Mobbing bleibt ein weitverbreitetes Problem unter Jugendlichen in Deutschland – fast die Hälfte von ihnen hat bereits Formen von Schikane erlebt. Viele Betroffene schweigen, oft aus Angst oder Scham. Jetzt erhebt die Aktivistin Aminata Belli ihre Stimme, um die Stigmatisierung zu durchbrechen und Solidarität mit den Opfern zu fördern.
Die 33-jährige Moderatorin Aminata Belli hat sich zu einer wichtigen Stimme im Kampf gegen Mobbing entwickelt. Sie unterstützt die Kampagne #SagNichtNichts, die sich gegen Ausgrenzung und Belästigung an Schulen einsetzt. Ein zentraler Teil ihrer Arbeit ist die Aufklärung über Diskriminierung und Rassismus – häufig in Diskussionen auf Instagram.
Anfang dieses Jahres zog sich Belli zeitweise aus den sozialen Medien zurück, nachdem sie eine Welle von Hassnachrichten erhalten hatte. Dennoch setzt sie sich weiterhin für marginalisierte Stimmen ein, denn sie ist überzeugt: Offene Gespräche helfen, das Verständnis füreinander zu stärken. Einer ihrer prägendsten Auftritte war ein Interview bei deep und clearly mit Johannes und Philipp Mickenbecker.
Belli betont zudem, wie wichtig Selbstfürsorge ist – sie balanciert ihr Engagement mit Sport, Gemeinschaft und Auszeiten. Ihr Ziel ist es, dass sich durch ihre Offenheit mehr junge Menschen ermutigt fühlen, über ihre Erfahrungen zu sprechen, statt im Stillen zu leiden.
Studien zeigen, dass rund 80 Prozent der Mobbingopfer nie darüber reden – aus Scham oder weil ihnen Unterstützung fehlt. Bellis Arbeit zielt darauf ab, dies zu ändern: durch mehr Verständnis und weniger Vorurteile. Im Mittelpunkt steht, dass Betroffene die Hilfe erhalten, die sie brauchen.






