Berlin setzt auf Deep Tech: Zehnjahresplan für Europas Innovationshauptstadt
Stjepan HeinrichBerlin setzt auf Deep Tech: Zehnjahresplan für Europas Innovationshauptstadt
Berlin hat eine neue Strategie zur Stärkung seines Deep-Tech-Sektors vorgestellt. Die Deep-Tech-Agenda Berlin legt einen Zehnjahresplan vor, um die Position der Hauptstadt als führenden Innovationsstandort auszubauen. Behördenvertreter sind überzeugt, dass dies die wirtschaftliche Zukunft der Stadt sichern wird.
In Berlin sind bereits zwischen 600 und 1.000 Deep-Tech-Unternehmen ansässig, und jedes Jahr kommen neue hinzu. Zu den jüngsten Entwicklungen gehört eine vor Ort produzierte Drohne in Pinguinform, die in der Lage ist, Flugzeugwracks oder vermisste Personen ohne menschliches Zutun aufzuspüren. Ein weiteres Berliner Unternehmen hat eine nicht-invasive Methode zur Messung des Blutzuckerspiegels entwickelt.
Die neue Agenda konzentriert sich auf künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Mikroelektronik als zentrale Wachstumstreiber. Sie umfasst gezielte Fördermittel und Unterstützung, um das Ökosystem weiter auszubauen. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey betont, dass Deep Tech ein schnell wachsender Sektor ist, der für die Berliner Wirtschaft von entscheidender Bedeutung sei.
Ziel der Strategie ist es, Berlin zum führenden Innovationszentrum Europas zu machen. Sie baut auf den bestehenden Stärken der Stadt im Deep-Tech-Bereich auf. Bei Erfolg könnte dies Berlins Rolle als Standort für Spitzentechnologie und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit festigen.






