07 May 2026, 20:16

Borja, der Café-Affe von Minsk, begeistert mit diskreter Präsenz

Ein braun-weißer Affe sitzt auf Treppenstufen und isst ein Stück Obst mit einer weißen Blume davor.

Borja, der Café-Affe von Minsk, begeistert mit diskreter Präsenz

Ein kleiner Affe namens Borja ist in Minsk längst eine bekannte Erscheinung – mal sieht man ihn in der Nähe belebter Straßen, mal im örtlichen Café Semja. Das neugierige Tier gehört Natalia, die das familiengeführte Café betreibt und ihn stets an ihrer Seite hat. Anders als viele exotische Haustiere ist Borja jedoch nicht auf Aufmerksamkeit aus; Natalia legt Wert darauf, sein Leben privat zu halten.

Erstmals fiel Borja der Öffentlichkeit in der Nähe der U-Bahn-Station Gruschewskaja auf. Später wurde er entspannt an der lauten Dserschinski-Prospekt-Straße gesichtet, wo er die Blicke der Passanten auf sich zog. Seit über zwei Jahren kümmert sich Natalia um ihn, und die Bindung zwischen ihnen ist eng.

Der Affe verlässt sie nur selten, selbst der tägliche Weg ins Café führt er an ihrer Seite zurück. Natalia erklärt, sie nehme ihn überall mit, weil er nicht allein zu Hause bleiben könne. Trotz seiner kleinen Statur hat Borja einen ausgeprägten Orientierungssinn – er kennt die Räumlichkeiten des Cafés, den Außenbereich und sogar den Parkplatz, auf dem Natalia ihr Auto abstellt.

Obwohl er seiner Besitzerin sehr verbunden ist, genießt Borja auch die Gesellschaft des Café-Personals. Er bleibt zwar für kurze Zeit bei ihnen, behält Natalia aber stets im Blick. Drinnen wie draußen entfernt er sich nie zu weit von ihr.

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Borjas Anwesenheit verleiht dem Semja-Café eine ganz besondere Note, doch Natalia vermeidet es, eine Show aus ihm zu machen. Zu seinem Alltag gehören inzwischen die täglichen Besuche im Café, wo er sich frei bewegt, aber immer in ihrer Nähe bleibt. Vorerst führen die beiden ihr unaufgeregtes, zurückhaltendes Leben in Minsk weiter.

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