29 June 2026, 18:19

Bundespolizei bangt um ihre Körperkameras – 2023 droht der Blackout

Bahnhofssicherheit - Bundespolizei droht Mangel an Bodycams

Bundespolizei bangt um ihre Körperkameras – 2023 droht der Blackout

Bundespolizei droht Ausfall von Körperkameras

Die Körperkameras der deutschen Bundespolizei könnten bald nicht mehr funktionieren. Der aktuelle Hersteller plant, die Unterstützung einzustellen, und eine jüngste Ausschreibung für neue Geräte scheiterte. Damit riskieren Beamte 2023 den Verlust eines wichtigen Instruments für Beweissicherung und Eigenschutz.

Die Bundespolizei hatte 5 Millionen Euro für 2.500 neue Körperkameras vorgesehen – mit der Option auf weitere 1.500 Geräte. Zusätzliche Anforderungen wie austauschbare Akkus machten die Ausschreibung für Lieferanten jedoch weniger attraktiv. In der Folge platzte das Verfahren, ohne dass Ersatzgeräte bereitstehen.

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Die Kameras spielen eine zentrale Rolle bei der Deeskalation, insbesondere in stark frequentierten Bahnhöfen. Zudem liefern sie entscheidende Beweise bei aggressiven oder strafrechtlich relevanten Vorfällen. Einige Modelle sind sogar mit den Einsatztasern der Beamten vernetzt, was die Einsatzfähigkeit erhöht.

Andreas Roßkopf, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), hat das Bundesinnenministerium aufgefordert, das Problem dringend zu lösen. Die Behörden hoffen nun, dass der aktuelle Hersteller die Unterstützung vorläufig verlängert – allerdings zu zusätzlichen Kosten.

Ohne eine Lösung könnte die Bundespolizei 2023 mit einem gravierenden Mangel an funktionsfähigen Körperkameras konfrontiert sein. Das Scheitern der Ausschreibung und der Rückzug des Lieferanten erhöhen den Druck auf die Verantwortlichen, schnell eine Lösung zu finden. Davon hängt ab, ob die Beamten Vorfälle weiterhin dokumentieren und die Sicherheit aufrechterhalten können.

Quelle