02 April 2026, 12:15

Bundesprogramm verwandelt leere Büros in Tausende neue Wohnungen bis 2026

Schwarz-weiß-Foto eines Gebäudes mit Fenstern, Türen, Säulen, Treppen, Geländern, Pflanzen und Bäumen sowie einem Himmel als Hintergrund, beschriftet mit 'Präfektur-Municipal Office, San Francisco, Kalifornien'.

Bundesprogramm verwandelt leere Büros in Tausende neue Wohnungen bis 2026

Deutschland will den Wohnraummangel bekämpfen, indem es leere Büros in Wohnungen umwandelt. Ein neues Bundesförderprogramm bietet finanzielle Unterstützung für Investoren, die ungenutzte Gewerbeimmobilien umnutzen. Bis 2026 könnten so Tausende neue Wohnungen in den Großstädten entstehen.

Das Regierungsprogramm "Gewerbe zu Wohnen" startet im Sommer 2026 mit 300 Millionen Euro an zinsgünstigen Krediten. Investoren können Zuschüsse von bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit beantragen, maximal jedoch 300.000 Euro pro Unternehmen. Die Mittel müssen nicht zurückgezahlt werden.

Allein in den sieben größten deutschen Städten ließen sich in ungenutzten Büroflächen etwa 11.000 neue Wohnungen schaffen. Unter optimalen Bedingungen wären sogar bis zu 60.000 Wohnungen möglich. Allerdings erfordern solche Umbauten oft kostspielige Anpassungen, da Bürogrundrisse sich stark von Wohnbedürfnissen unterscheiden.

Gleichzeitig haben steigende Baukosten die Attraktivität solcher Projekte gemindert. Ein weiteres Hindernis ist die Lage vieler Bürogbäude – oft fehlen in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten, Schulen oder Verkehrsanbindungen. Dennoch soll das Programm Leerstände verringern, das Wohnungsangebot erhöhen und ökologische Sanierungen fördern.

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Die Förderung setzt finanzielle Anreize, um leerstehende Büros in Wohnraum zu verwandeln. Bei Erfolg könnte dies den Wohnungsdruck in Ballungsräumen verringern. Die ersten Umbauten sollen nach dem offiziellen Start des Programms 2026 beginnen.

Quelle