17 June 2026, 17:35

CDU-Chef Heuer wehrt sich gegen AfD-Nähe-Vorwürfe in Sachsen-Anhalt

CDU-Fraktionschef Heuer bestreitet AfD-Nähe-Vorwurf

CDU-Chef Heuer wehrt sich gegen AfD-Nähe-Vorwürfe in Sachsen-Anhalt

Guido Heuer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt, hat Vorwürfe einer Absprache mit Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD, zurückgewiesen. Er erklärte, ein Foto und ein Video von einer Wahlveranstaltung hätten einen irreführenden Eindruck über das Verhältnis zwischen beiden erweckt.

Heuer räumte ein, dass die Situation missverstanden werden könne, bestritt jedoch jegliches Fehlverhalten. Er warf Kritikern vor, den Vorfall übertrieben darzustellen, um eine unangemessene Nähe zu Siegmund zu suggerieren.

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Der CDU-Politiker bezeichnete die öffentliche Aufmerksamkeit für den Vorfall als Ablenkung von zentralen politischen Debatten. Stattdessen betonte er Themen wie Deregulierung und den Fachkräftemangel als dringendere Herausforderungen für das Land.

Heuer nannte die AfD ein „Dilemma“ für andere Parteien, da sie zwar rechtsextremistisch geprägt, aber demokratisch gewählt sei. Die CDU müsse die AfD inhaltlich bekämpfen, dabei jedoch die parlamentarischen Spielregeln respektieren. Gleichzeitig begrüßte er Unterstützung für CDU-Positionen – unabhängig davon, von welcher Fraktion sie komme. Entscheidend sei nicht die Herkunft der Stimmen, sondern die sachliche Richtigkeit einer Entscheidung.

Heuer betont, die CDU müsse ihr Verhältnis zur AfD mit Bedacht steuern. Er wiederholte seine Ablehnung der Vorwürfe und verwies auf die inhaltliche Arbeit als Priorität. Die Diskussion über den Vorfall hält indes in den politischen Kreisen Sachsen-Anhalts an.

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