Deutschlands Bevölkerung schrumpft 2025 erstmals seit Jahren wieder leicht
Stjepan HeinrichDeutschlands Bevölkerung schrumpft 2025 erstmals seit Jahren wieder leicht
Deutschlands Bevölkerung sinkt 2025 erstmals seit 2020 leicht
Im Jahr 2025 ist die Bevölkerung Deutschlands erstmals seit 2020 wieder leicht zurückgegangen. Das Land verzeichnete einen Rückgang um 0,1 Prozent, sodass die Gesamtzahl bis Jahresende bei 83,5 Millionen lag. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren ein deutlicher Rückgang der Nettozuwanderung sowie mehr Sterbefälle als Geburten.
Der Wanderungsüberschuss schrumpfte von 430.000 in den Vorjahren auf nur noch 235.000 im Jahr 2025. Gleichzeitig gab es in Deutschland 352.000 mehr Todesfälle als Geburten. Diese Kombination trieb den Bevölkerungsrückgang voran.
Die Entwicklung verlief regional jedoch unterschiedlich. Die ostdeutschen Bundesländer verzeichneten einen stärkeren Rückgang von 0,5 Prozent, während die westdeutschen Länder nur einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent erlebten. Brandenburgs Bevölkerung sank um fast 0,19 Prozent und endete mit 2.551.889 Einwohnern – ein Verlust von 4.858 Menschen im Vergleich zu 2024.
Nur die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen meldeten ein Bevölkerungswachstum. Die größeren Flächenländer stagnierten oder verzeichneten Rückgänge, wobei Brandenburg den stärksten Rückgang verbuchte.
Zum Jahresende 2025 lag die Einwohnerzahl Deutschlands bei 83,5 Millionen. Der Rückgang war auf geringere Zuwanderung und einen natürlichen Bevölkerungsrückgang zurückzuführen. Besonders die ostdeutschen Regionen, darunter Brandenburg, verzeichneten die deutlichsten Einwohnerverluste.






