08 May 2026, 06:10

Ehepaar aus Hennigsdorf verliert Ersparnisse durch perfiden Finanzbetrug an der Börse

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen anprangert, die Familien Hunderte Dollar monatlich kosten können.

Ehepaar aus Hennigsdorf verliert Ersparnisse durch perfiden Finanzbetrug an der Börse

Ein Ehepaar aus Hennigsdorf im Landkreis Oberhavel ist Opfer eines Finanzbetrugs geworden, nachdem es versucht hatte, an der Börse zu investieren. Die beiden verloren eine Summe im hohen fünfstelligen Bereich, nachdem sie einer unbekannten Person vertraut hatten, die ihnen hohe Renditen versprochen hatte.

Das Paar stieß zunächst auf einer Website auf das angebliche Investmentangebot. Verlockt von der Aussicht auf schnelle Gewinne, nahmen sie Kontakt zu der Person hinter dem Angebot auf. Diese überredete sie, Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren – angeblich, um die Geldanlage zu verwalten.

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Der Betrüger wies den Ehemann anschließend an, einen fünfstelligen Betrag auf ein unbekanntes Bankkonto zu überweisen. In dem Glauben, das Geld werde gewinnbringend angelegt, führten die beiden die Zahlung aus.

Erst später wurde ihnen klar, dass sie hereingelegt worden waren. Zu diesem Zeitpunkt war das Geld bereits verschwunden, und die unbekannte Person hatte jeden Kontakt abgebrochen. Das Paar ließ zwar umgehend sein Bankkonto sperren, doch der Schaden war bereits entstanden – das überwiesene Geld ließ sich nicht mehr zurückholen.

Der Betrug kostete das Ehepaar aus Hennigsdorf seine Ersparnisse. Die Behörden haben bisher nicht bestätigt, ob Ermittlungen eingeleitet wurden. Finanzexperten warnen weiterhin davor, Fremden Fernzugriff auf den Computer zu gewähren oder auf Grundlage von Online-Versprechen Geld auf unbekannte Konten zu überweisen.

Quelle