07 May 2026, 22:09

Forschungsprojekt "Athletin-D": Wie der Zyklus die Leistung von Spitzensportlerinnen prägt

Titelbild des Buches "Neue Studien im Leichtathletik September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

Forschungsprojekt "Athletin-D": Wie der Zyklus die Leistung von Spitzensportlerinnen prägt

Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzensportlerinnen beeinflusst. Das Konsortium „Athletin-D“, an dem auch die Universität Freiburg beteiligt ist, wird Leistung, Regeneration und langfristige Gesundheit analysieren. Die Ergebnisse könnten das Training und das Wohlbefinden von Frauen im Spitzensport grundlegend verändern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die auf vier Jahre angelegte Studie vereint Expertinnen und Experten der Universitäten Bochum und Wuppertal sowie der Technischen Universität München. Das Freiburger Team unter der Leitung der Sportpsychologin Jana Strahler konzentriert sich auf hormonelle Schwankungen, Stresslevel, Lebensstilfaktoren und psychische Gesundheit. Ziel ist es, zu verstehen, wie diese Aspekte sportliche Leistung und Erholung prägen.

Mit rund 1,6 Millionen Euro vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft gefördert, soll das Projekt ein digitales Tool für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement entwickeln. Die Forscherinnen und Forscher hoffen, dass dieses System Trainerinnen, Trainer und Athletinnen dabei unterstützt, Workouts auf individuelle Bedürfnisse zuzuschneiden – um Verletzungsrisiken zu minimieren und die Leistungen zu steigern.

Die Arbeit des Konsortiums könnte zu besseren Trainingsmethoden für Spitzensportlerinnen führen. Durch die Verknüpfung von Hormondaten mit Leistungsparametern könnte das Projekt neue Maßstäbe in der Sportwissenschaft setzen. Von den Ergebnissen sollen sowohl aktuelle Wettkämpferinnen als auch künftige Generationen von Frauen im Hochleistungssport profitieren.

Quelle