08 May 2026, 06:10

Fürther Nachwuchskicker retten Entwässerungsgraben für den Artenschutz in Langenzenn

Ein Fußballtor steht in einem überfluteten Feld mit umgebenem Gras und Wasser, mit Hütten, Pfählen, Bäumen, Fahrzeugen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Fürther Nachwuchskicker retten Entwässerungsgraben für den Artenschutz in Langenzenn

Nachwuchsfußballer der SpVgg Greuther Fürth engagieren sich für Naturschutzprojekt in Langenzenn

Junge Fußballer der SpVgg Greuther Fürth haben sich an einem Artenschutzprojekt beteiligt, bei dem ein degradierter Entwässerungsgraben im Spitalwald bei Langenzenn renaturiert wurde. Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) durchgeführt wurde, sollte die Wasserspeicherung verbessern und die heimische Tierwelt fördern.

Die Spieler brachten Holzpfähle und Faschinen – Bündel aus Ästen – im Graben an, um den Wasserfluss zu verlangsamen. Diese Strukturen helfen, die Auswirkungen starker Regenfälle abzumildern, indem sie mehr Wasser im Ökosystem zurückhalten. Gleichzeitig entstehen so „Trittstein“-Lebensräume für Amphibien, die die Vernetzung von Lebensräumen im Wald verbessern.

Das Projekt ist Teil des Aquatischen Biotopverbunds Langenzenn, der sich für den Schutz und die Aufwertung lokaler Gewässer und der biologischen Vielfalt einsetzt. Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV, betonte die Bedeutung von Teamarbeit – sowohl im Fußball als auch im Naturschutz. Die Zusammenarbeit zeige, wie der Sport das Bewusstsein für Umweltfragen schärfen könne.

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Die Aktion ist Teil einer umfassenderen Partnerschaft zwischen dem LBV und der SpVgg Greuther Fürth, die 2024 ins Leben gerufen wurde. Als offizieller Naturschutzpartner des Vereins fördert der LBV bei jungen Sportlern ein verantwortungsbewusstes Verhältnis zur Natur und motiviert sie, sich aktiv für den Umweltschutz einzusetzen.

Der renaturierte Graben kann nun mehr Wasser speichern – zum Nutzen des Waldes und seiner Tierwelt. Das Projekt macht zudem deutlich, wie Fußballvereine und Naturschutzorganisationen gemeinsam junge Menschen inspirieren können. Künftige Initiativen könnten auf diesem Modell aufbauen, um lokale Ökosysteme weiter zu stärken.

Quelle