Kulturelle Szene setzt sich für Klimaneutralität bis 2040 ein - Hamburgs Kulturschaffende kämpfen für Klimaneutralität bis 2040
Über 80 Persönlichkeiten aus der Kulturszene unterstützen eine neue Klimainitiative in Hamburg. Zu der Gruppe gehören Namen wie Mirco Kreibich, Pheline Roggan und Merlin Sandmeyer, die sich im Rahmen der "Hambacher Zukunftsentscheidung" für strengere Klimaregeln einsetzen. Ihr Ziel: die Stadt bereits bis 2040 klimaneutral zu machen – fünf Jahre früher als bisher geplant.
Die Initiative fordert umfassende Änderungen des Hamburger Klimaschutzgesetzes. Zu den zentralen Forderungen gehören jährliche CO₂-Obergrenzen sowie verbindliche Ziele für verschiedene Sektoren, die sich am bestehenden Klimaplan der Stadt orientieren. Werden die Vorgaben verfehlt, sollen sofortige Maßnahmenprogramme greifen, um den Kurs wieder zu korrigieren.
Eine regelmäßige Überprüfung soll sicherstellen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und bei Bedarf nachgebessert wird. Der Plan berücksichtigt auch soziale Aspekte, insbesondere im Wohnungssektor. Die Unterstützer wollen verhindern, dass energetische Sanierungen zu höheren Mieten führen und Mieter mit zusätzlichen Kosten belasten.
Mehrere renommierte Kulturinstitutionen haben sich öffentlich hinter die Kampagne gestellt. Dazu zählen das Schauspielhaus, Kampnagel, das Ernst-Deutsch-Theater und die Hamburger Kunsthalle. Konkrete Schritte, wie diese Häuser das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 erreichen wollen, wurden jedoch noch nicht genannt.
Die "Hamburger Zukunftsentscheidung" verfügt nun über starke Rückendeckung aus der Kunst- und Kulturszene der Stadt. Sollte der Vorstoß erfolgreich sein, würde Hamburg sein Klimaneutralitätsziel auf 2040 vorziehen. Der nächste Schritt besteht darin, die Forderungen in konkrete gesetzliche Regelungen und branchenspezifische Pläne umzusetzen.






