Ineratec und Deutsche Aircraft revolutionieren Flugkraftstoffe mit mobilem "Fuel-to-Flight"-System
Heinz-Walter Koch IIIneratec und Deutsche Aircraft revolutionieren Flugkraftstoffe mit mobilem "Fuel-to-Flight"-System
Ineratec und Deutsche Aircraft starten neues „Fuel-to-Flight“-Ökosystem
Die Unternehmen Ineratec und Deutsche Aircraft haben ein innovatives „Fuel-to-Flight“-Ökosystem ins Leben gerufen. Das System verbindet modulare Produktionsanlagen für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) mit der Regionalflugzeugplattform D328 von Deutsche Aircraft. Ein zentrales Element der Initiative ist der „Lifeline“-Container – eine mobile Anlage zur Vor-Ort-Produktion von E-SAF.
Auf der ILA Berlin 2026 stellte Ineratec die mobile „Lifeline“-Anlage vor. Das System nutzt die Fischer-Tropsch-Synthese, um erneuerbaren Strom, Wasserstoff und CO₂ in synthetische „Drop-in“-Kraftstoffe umzuwandeln. Diese sind mit bestehenden Flugzeugen und der vorhandenen Infrastruktur kompatibel und erfüllen die Standards von ASTM International.
Der „Lifeline“-Container ist eine transportable Version der „ERA ONE“-Anlage von Ineratec in Frankfurt, der ersten kommerziellen Power-to-Liquid-(PtL)-Produktionsstätte Europas in industriellem Maßstab. Die mobile Lösung verfügt über integrierte Redundanzen, die einen unterbrechungsfreien Betrieb gewährleisten. Das Wehrwissenschaftliche Institut für Werk- und Betriebsstoffe (WIWeB) der Bundeswehr hat die Verträglichkeit der Kraftstoffe mit aktuellen Flugzeughystemen bestätigt.
Das Projekt ist Teil der Giga-PtX-Initiative, die ein europaweites Netz modularer PtL-Anlagen aufbauen will. Jeder Standort könnte jährlich zwischen 4.000 und 7.000 Tonnen synthetischen Kraftstoff produzieren.
Das „Fuel-to-Flight“-Ökosystem verringert die Abhängigkeit von zentralen Kraftstoff-Lieferketten. Die mobile „Lifeline“-Anlage ermöglicht eine dezentrale Herstellung zertifizierter E-SAF. Die D328-Plattform von Deutsche Aircraft wird zu den ersten Nutznießern dieser nachhaltigen Kraftstofflösung gehören.






