Klimaziele 2045 in Gefahr: Wie Reiche Deutschlands Energiewende ausbremst
Caren PaffrathKlimaziele 2045 in Gefahr: Wie Reiche Deutschlands Energiewende ausbremst
Deutschlands Klimaziele stehen vor einem schweren Rückschlag. Wirtschaftsministerin Katharina Reiche treibt eine Politik voran, die den Weg des Landes zur Klimaneutralität bis 2045 gefährdet. Ihre Vorschläge könnten erneuerbare Energien unwirtschaftlich machen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für Jahrzehnte zementieren.
Reiches Ministerium forciert Gesetzesänderungen mit gravierenden Klimafolgen. Dazu gehört die Aushöhlung des Heizungsgesetzes, um den unbegrenzten Einsatz von Gas- und Ölheizungen zu ermöglichen. Gleichzeitig beschleunigt sie den Ausbau fossiler Gasinfrastrukturen und rechtfertigt dies als notwendige Maßnahme für den Kohleausstieg.
Der staatliche Energiekonzern Sefe hat bereits Langzeitverträge für Flüssiggas-Importe bis 2050 unterzeichnet – ein Schritt, der die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern auf Jahrzehnte festschreibt. Reiches Pläne zielen zudem darauf ab, die Dachsolarnutzung durch wirtschaftliche Unattraktivität zu untergraben und Fördergelder für großflächige Erneuerbare-Projekte zu streichen.
Ihre Maßnahmen decken sich mit dem wachsenden Widerstand konservativer Wirtschaftsverbände, die Kampagnen gegen die Klimapolitik und die deutschen Klimaziele vorbereiten. Gleichzeitig fordern CDU und SPD zunehmend Verzögerungen bei den Klimaverpflichtungen. Kritiker werfen der Regierung vor, damit Klimaleugnern in die Hände zu spielen.
Die von Reiche und ihren Unterstützern eingeleiteten Politiken machen die Klimaneutralität bis 2045 unerreichbar. Langfristige Verträge für fossile Energien und geschwächte Anreize für Erneuerbare werden nachhaltige Folgen haben. Die Kosten dieser Entscheidungen werden kommende Generationen tragen.






