Königin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Kinderschutz-Maßnahmen
Stjepan HeinrichKönigin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Kinderschutz-Maßnahmen
Schwedens Königin Silvia hält sich heute in Berlin auf, um an einer Podiumsdiskussion zum Thema Kinderschutz teilzunehmen. Die Veranstaltung, ausgerichtet von der World Childhood Foundation Deutschland (WCFD), vereint führende Vertreter aus Politik, Justiz und Zivilgesellschaft. Ziel ist es, konkrete Schritte und Verantwortlichkeiten zur Verbesserung der Kindersicherheit im Land zu erarbeiten.
Die Gesprächsrunde findet ab 12 Uhr im Hotel Adlon statt. Sie knüpft an den Runden Tisch 2024 an, der zuvor im Schloss Bellevue stattfand, und setzt die Bemühungen fort, aktuelle Herausforderungen im Kinderschutz zu bewältigen. Königin Silvia, 82, gründete die WCFD 1999 und engagiert sich bis heute aktiv für ihre Ziele.
Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, unterstützt die Veranstaltung. Auch Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), wirkt an der Organisation mit. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Umsetzung von Dialog in Taten – mit klaren Maßnahmen zum Schutz von Kindern in Deutschland.
Die in Heidelberg geborene Königin Silvia (23. Dezember 1943) setzt sich seit Langem für Kinderrechte ein. Ihre Stiftung arbeitet weltweit daran, Missbrauch und Ausbeutung zu verhindern, wobei sie besonders auf die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren setzt.
Die Veranstaltung unterstreicht die laufenden Anstrengungen, den Kinderschutz in Deutschland zu stärken. Durch den Austausch von Expert:innen und Entscheidungsträger:innen soll die Podiumsdiskussion konkrete Aufgaben und Zuständigkeiten definieren. Die Ergebnisse könnten künftige Politiken und Initiativen in diesem Bereich prägen.






