16 April 2026, 10:12

Kreis Steinfurt und Handwerkerschaft suchen Lösungen für wachsende Branchenschwierigkeiten

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanische Institution, zum Vorteil von Meistern, Gesellen und Lehrlingen", wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer mechanischen Institution.

Kreis Steinfurt und Handwerkerschaft suchen Lösungen für wachsende Branchenschwierigkeiten

Kreis Steinfurt führt Gespräche mit der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf zu Branchenschwierigkeiten

Der Kreis Steinfurt hat mit der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf Gespräche geführt, um die wachsenden Herausforderungen im Handwerk zu bewältigen. Steigende Energiekosten, Lieferkettenstörungen und Investitionsunsicherheiten belasten die lokalen Betriebe zunehmend. Landrat Dr. Martin Sommer leitete das Treffen, um Lösungsansätze zu erarbeiten und die Zusammenarbeit zu stärken.

Dr. Sommer hatte Vertreter der Handwerkerschaft eingeladen, um über die drängendsten Probleme der Branche zu diskutieren. Themenschwerpunkte waren die Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise im Zusammenhang mit dem Konflikt im Iran sowie die anhaltenden Lieferengpässe. Zudem wurden Möglichkeiten erörtert, wie Beschaffungsprozesse im Rahmen der neuen Vorschriften vereinfacht werden können, die in Nordrhein-Westfalen ab dem 1. Januar 2026 in Kraft treten.

Die Reformen zielen darauf ab, Bürokratie abzubauen und Unternehmen mehr Spielraum bei öffentlichen Aufträgen zu geben. Ein weiterer Fokus lag auf der Bekämpfung der Schwarzarbeit, ein gemeinsames Anliegen, das abgestimmte Maßnahmen erfordert. Der Kreis wies zudem auf seine Beratungsangebote für Betriebsübergaben und -übernahmen hin, die dazu beitragen sollen, die Zukunft lokaler Unternehmen zu sichern.

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Besondere Betonung fand die Bedeutung der dualen Berufsausbildung. Dieses System wurde als entscheidend für stabile Karrierewege und die Lösung von Nachfolgeproblemen im Handwerk hervorgehoben. Sowohl der Kreis als auch die Handwerkerschaft einigten sich darauf, die Ausbildungsmöglichkeiten stärker zu fördern.

Am Ende der Gespräche bekräftigten die Teilnehmer ihr Bekenntnis zu einer vertrauensvollen und engen Zusammenarbeit. Die langjährige Kommunikation zwischen dem Kreis und der Handwerkerschaft wurde als zentraler Erfolgsfaktor für die Bewältigung der Branchenschwierigkeiten gewürdigt.

Die Gespräche mündeten in einen klaren Aktionsplan, um das Handwerk durch Beratungsangebote, vereinfachte Beschaffungsverfahren und Ausbildungsinitiativen zu unterstützen. Die neuen Vergaberegeln treten 2026 in Kraft und sollen die administrativen Hürden verringern. Beide Seiten werden auch künftig gemeinsam gegen Schwarzarbeit vorgehen und die wirtschaftliche Stabilität in der Region sichern.

Quelle