16 March 2026, 12:19

Kürbis-Suppenfest in Wiesbaden verbindet Genuss, Kunst und Gemeinschaft im Churpark

Ein Plakat mit einer Zeichnung eines Tisches, der mit Kürbissen, Skulpturen und Blumen geschmückt ist, mit dem Text "Kürbisdekorationen aus dem 18. Jahrhundert" unten.

Kürbis-Suppenfest in Wiesbaden verbindet Genuss, Kunst und Gemeinschaft im Churpark

Kürbis-Suppenfest in Wiesbaden lockt Dutzende Besucher in den Churpark

Am Samstagmorgen zog das Wiesbadener Kürbis-Suppenfest etwa zwei Dutzend Besucher in den Churpark. Die Veranstaltung verband Musik, kulinarische Genüsse und Kunst in einem Ambiente, in dem orangefarbene Kürbisse auf historische Architektur trafen. Die Organisatoren förderten das Gemeinschaftsgefühl, indem sie Rezepte und Lieder teilten – inspiriert von einer verspielt abgewandelten Version von Beethovens Ode an die Freude.

Das Fest fand in der Nähe des Wochenmarkts statt, wo einst eine bekannte Kürbisskulptur stand. Das Kunstwerk, ursprünglich 2004 für den Wiesbadener Kunstsommer geschaffen, war später auf öffentlichen Wunsch umgesetzt worden. Zwar ist die Skulptur heute kein Mittelpunkt mehr, doch ihr Erbe – die Verbindung von natürlichem Wachstum und künstlerischer Vision – prägte weiterhin das Motto der Veranstaltung.

In diesem Jahr stand das Festival unter dem musikalischen Thema Ode an den Kürbis, einer humorvollen Neuerfindung von Beethovens Ode an die Freude. Die Gäste wurden aufgefordert, mitzusingen, bevor sie kostenlos Kürbissuppe erhielten – eine heitere Tradition, die dem Treffen eine besondere Note verlieh. Das Wiesbadener KunstHaus richtete das Fest unter dem Leitgedanken des Gebens und Nehmens aus und stärkte so die Verbindungen zwischen den Generationen und Kulturen.

Die ausgestellten Kürbissorten reichten von kleinen Hokkaido-Kürbissen bis zu riesigen Schaustücken. Die Besucher tauschten Kochtipps aus und genossen die herbstliche Atmosphäre, sodass aus einer einfachen Suppenverkostung ein gemeinschaftliches Erlebnis wurde.

Das Festival unterstrich Wiesbadens Tradition, Kunst, Essen und Musik in öffentlichen Räumen zu vereinen. Durch Gesang, Rezepte und saisonale Aromen brachte es Menschen zusammen und festigte die kulturelle Lebendigkeit der Stadt. Der Erfolg der Veranstaltung deutet darauf hin, dass sie auch in den kommenden Jahren ein lokaler Höhepunkt bleiben wird.

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