Niedersachsen treibt Windenergie-Ausbau voran – Braunschweig muss nachbessern
Stjepan HeinrichNiedersachsen treibt Windenergie-Ausbau voran – Braunschweig muss nachbessern
Niedersachsen hat verbindliche rechtliche Vorgaben zur Förderung der Windenergie an Land eingeführt. Die Region Braunschweig muss nun ihre Anstrengungen beschleunigen, um diese Anforderungen zu erfüllen. Nach einer öffentlichen Anhörung wurde ein überarbeiteter Entwurf des Plans veröffentlicht.
Der Regionalverband Braunschweig hat seine Raumplanung für Windkraftanlagen nach dem Feedback angepasst. Ursprünglich wurden 56 Zonen überarbeitet, davon acht gestrichen und ein neuer Standort hinzugefügt. Ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen wurde aus dem Vorschlag genommen.
Ein neuer Standort südlich von Kirchberg bei Seesen ist in die aktualisierte Planung aufgenommen worden. Die Region muss bis 2027 2,46 Prozent ihrer Fläche – etwa 12.500 Hektar – für Windenergie ausweisen. Die bereits ausgewiesenen Vorranggebiete decken derzeit rund 2,9 Prozent der Gesamtfläche ab und übertreffen damit das Ziel.
Gemeinden können sich zudem freiwillig beteiligen und zusätzliche Flächen bereitstellen. Dieser freiwillige Beitrag hilft der Region, ihr Ziel für 2032 zu erreichen. Die nächste Phase der Raumplanung ist nun im Gange.
Der überarbeitete Plan zielt darauf ab, die Windenergiekapazität in der gesamten Region auszubauen. Lokale Behörden können weiterhin weitere Standorte hinzufügen, um das langfristige Ziel zu unterstützen. Die aktualisierten Zonen spiegeln sowohl die gesetzlichen Vorgaben als auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung wider.






